Ist Männerfeindlichkeit die neue Firmenpolitik von Klier?
Circa eine Stunde wartete ich darauf, dass eine der weiblichen Angestellten der Filiale der Firma Klier in der Schwabengalerie in Stuttgart-Vaihingen mir die Haare schnitten.
Es waren zwei erwachsene Angestellte und eine junge Azubine anwesend, die sich ausnahmslos um weiblichen Kunden kümmerten und dies entspannt, freundlich, kommunikativ und ohne Zeitdruck taten.
Als ich endlich an die Reihe kam, war von dieser Kommunikationsfreude zum Kunden nichts mehr zu merken.
Meinem Wunsch (Stufenschnitt, kürzer schneiden und Ausdünnen) wurde nahezu wortlos und ohne jeglichen Elan nachgekommen.
Nach Waschen und Fönen der Haare wurde ich nicht gefragt!
Im Akkord und mit verkniffenem Gesicht wurden mir ohne große Genauigkeit die Haare geschnitten.
Innerhalb von circa zehn Minuten war die Angestellte der Meinung, dass sie mir nun genug Gutes getan hatte und hielt mir einen Spiegel hin.
Auf meine Frage, was denn mit Ausdünnen wäre, wurde mit einem lustlosen "Ach ja. Ausdünnen." reagiert!
Auch dies wurde möglichst schnell und schlampig erledigt.
An meiner Meinung schien die Angestellte nicht interessiert zu sein.
Ebenfalls schien man der Meinung zu sein, dass ich mit den Resten abgeschnittener Haare im Nacken auf Unterarmen und Hose den Salon verlassen kann.
Die Kollegin, die sich wohl entschieden hatte, sich nur um Frauen kümmern (denn warum wurde eine Frau, die später den Salon betreten hatte als der neben mir sitzende Mann, vorgezogen?), liess sich aber immerhin dazu herab, bei mir 23,- EURO abzukassieren.
Ist Männerfeindlichkeit bei Klier nun Firmenpolitik?
Sollte dies der Fall sein, sollte dies das Unternehmen durch entsprechende Warnschilder an den Eingängen seiner Salons darauf hinweisen, damit Männer vor mies geschnittenen Haaren und dem damit verbundenen Fehler, ihr Geld bei Klier für miese Leistung, Desinteresse und Diskriminierung loszuwerden, bewahrt bleiben.