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Antwort zu folgender Beschwerde

Diese Sache liegt schon etwas weiter zurück, will sie aber trotzdem mal schildern um andere zu warnen. Er ist ein Alptraum, hier also meine! Traumschilderung!

Es geht um eine Vorwerk-Küche. Ein Vertreter (Herr Tzaziki, Name geändert - damals auch in einem Waldbröler Küchenhaus tätig) besuchte uns. Da wir tatsächlich darüber nachdachten eine neue Küche zu kaufen ließen wir uns von ihm beraten.

Wir sagten ihm was wir uns so vorstellten und er stellte was zusammen. Uneinig waren wir uns in Sachen Kühlschrank/Gefrierschrank und Backofen.

Die Kühl/Gefriereinheit im Highboard sollte oben den Kühlbereich und unten den Gefrierbereich haben. Der Backofen sollte, weil wir mit Erdgas kochen, auch mit Erdgas betrieben werden.

Also sagte Herr Tzaziki, kein Problem ich erkundige mich, mache am PC eine Zeichnung der Küche und komme in 2 Wochen nochmal vorbei.

Kurz vor Mittag des vereinbarten Termin klingelte das Telefon und ein fast weinender Vorwerk-Vertreter erklärte mir, er habe einen Unfall gehabt, ihm sei nicht passiert aber einer anderen Person - er sitze noch im Krankenhaus und muss den Termin absagen. Als normaler Mensch hat man dafür natürlich Verständnis - also sagte ich selbstverständlich. etc.

Leider begriff ich nicht dass ich da gerade einen großen Fehler begangen hatte. Es gab nachher keinen Termin mehr, der Vertreter nicht mehr für uns da - aber die Widerufsfrist war verstrichen. Da wir die Küche so eigentlich nicht haben wollten, drohte Vorwerk uns, 25 % Anzahlung müssten wir zahlen, zur Not würde man gerichtlich gegen uns vorgehen.

Die Änderungen an der Kühl/Gefriereinheit sollten dann plötzlich 700 Euro kosten, den Backofen haben wir dann ad Acta gelegt, da wären sicher nochmal 1000 Euro hinzu gekommen.

Als Rettungsassistent habe ich natürlich genug Verbindungen zu Kollegen, der Polizei und vergleichbaren Kräften. Nachdem ich ja wusste wo und wann der Unfall passiert ist und in welchem Krankenhaus er war, konnte ich recherchieren dass es mit 99 % Sicherheit den Unfall nicht gab - entsprechend gehe ich mal davon aus dass die Widerufsfrist absichtlich dingfest gemacht werden sollte.

Der Partner einer Mutter eines Arbeitskollegen ist mit einem Vorwerkvertreter zusammen - unter vorgehaltener Hand hat er diese Vorgehen bestätigt wenn wegen nicht lieferbaren Komponenten der Deal zu platzen droht.

Eigentlich wollten wir Vorwerk wegen gewerbsmäßigen Betrug anzeigen, leider war die Verjährungsfrist dazu verstrichen.

Zur Küche, sie war mit 13000 Euro plus ca. 4000 Euro Zinsen (Finanzierung durch Vorwerk) sehr teuer und eigentlich mangelhaft. Wir haben schon drei neue Arbeitsplatten, eine neue Türe und unzählige Scharniere ersetzen müssen. Teile der Dunstabzugshaube sind schon zerbröselt. Spülmaschine ist schon verschrottet und der Backofen war schon mehrmals defekt. Die Spüle musste schon nach kurzer Zeit gewechselt werden und eine herausgefallene Türe aus den Hängeschrank hat sogar für eine Verletzung gesorgt. Ein herausfallender Salzstreuer hat tatsächlich ein Loch in der Arbeitsplatte verursacht.

Nach einem Wasserschaden 2010 haben wir uns ein alternatives Angebot einer vergleichbaren Markenküche erstellen lassen, diese sollte 5900 Euro kosten.

Also, ich weiß wir sind selber schuld - will dem mal ganz klar ins Auge sehen. Aber, wer einen Vorwerk-Vertreter ins Haus lässt sollte sich mal an unsere Sache erinnern. Vergleichbare Geschichten gibt es bereist seit einiger Zeit im Netz zu lesen - auch wenn Vorwerk den Betreibern Druck zur Löschung macht.

Wir haben auch einen Sauger, Kobold 135 plus PKL 515. Leider ist der auch schon defekt gewesen. Der 515 musste bereits ersetzt werden und vor einiger Zeit brannte der Motor durch. Wir haben dann bei eBay einen anderen defekten gekauft und aus 2 einen gemacht

-Ende der Alptaumschilderung-

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