Wollen Sie auf Diese Beschwerde antworten?
Antwort zu folgender Beschwerde

Seit dem 01.02.2008 sind wir Strom-Kunde bei TelDaFax, Kunden-Nr. 2877887

Mit Einschreiben/Rückschein kündigten wir am 14.12.2009 unseren STROM-Vertrag fristgerecht zum 31.01.2010 und baten um eine gleichlautende Eingangsbestätigung.

Unser Kündigungsschreiben ist lt. Rückschein am 16.12.2009 bei TelDaFax entgegen genommen worden.

Anstatt einer gleichlautenden Bestätigung unserer Kündigung erhielten wir mit Schreiben vom 15.01.2010 seitens TelDaFax eine "Außerordentliche Kündigung" unseres nie bestandenen GAS-Vertrages wegen angeblich nicht gezahlter Abschlagszahlungen.

Wir riefen bei der sog. Service-Hotline an, stellten klar, daß wir bei TelDaFax niemals einen Gasversorgungsvertrag besessen hätten und wir lediglich unseren Stromversorgungsvertrag gekündigt haben und daß uns hierzu noch die Eingangsbestätigung seitens TelDaFax fehle.

Die Service-Mitarbeiterin sagte, daß sie auf Ihrem Terminal sehen könnte, daß wir selber gekündigt hätten und das es sich hierbei um unseren Stromversorgungs-Vertrag handeln würde. Sie versprach Korrektur und sagte uns zu, daß wir in den nächsten Tagen hierzu die Bestätigung seitens TelDaFax bekämen.

Mit Datum vom 20.01.2010 erhielten wir erneut ein Schreiben von TelDaFax. Wer nun glaubt, dass es sich hierbei um die o. g. Bestätigung unserer Kündigung handelte, irrt gewaltig.

Es war eine Korrektur der bereits angesprochenen außerordentlichen Kündigung zu dem nicht existenten GAS-Versorgungsvertrag, in welcher nun die außerordentliche Kündigung des STROM-Vertrages zum 28.02.2010 ausgesprochen wurde. Auch hier aufgrund angeblich nicht geleisteter Abschlagzahlungen.

Die Abschlagszahlungen wurden jedoch jederzeit pünktlich durch TelDaFax vom Konto abgebucht. Zuletzt am 04.01.2010.

Ein erneuter Anruf bei der Service-Hotline und Schilderung des Sachverhaltes wurde diesmal von einem äußerst inkompetenten und dreist-frechen Mitarbeiter namens Hxxx kommentiert mit den Worten: "Dann sollten Sie halt Ihre Rechnungen pünktlich bezahlen, dann passiert so etwas auch nicht" (dreister geht's halt nimmer).

Wir sandten daher am 27.01.2010 den kompletten Vorgang noch einmal schriftlich per Telefax an TelDaFax und forderten Klärung der Angelegenheit. Gleichzeitig widerriefen wir unsere Einzugsermächtigung, da das Vertragsverhältnis durch uns ordentlich zum 31.01.2010 gekündigt wurde und somit kein Zahlungsgrund für weitere Abschlagszahlungen über diesen Zeitraum hinaus an TelDaFax gegeben war.

Am 31.01.2010 meldeten wir ordnungsgemäß unseren Endzählerstand per TelDaFax.

Wie zu erwarten, scherte sich TelDaFax einen feuchten Dreck darum und buchte am 03.02.2010 erneut ab. Diese Abbuchung wurde von uns zurückgerufen und TelDaFax am nächsten Tage schriftlich per Telefax auf die durch uns veranlaßte Retoure hingewiesen.

Wer nun glaubt, dass hiermit das Ende der Geschichte erreicht sei, irrt wiederum.

Am 18.02.2010 erhielten wir eine Mahnung für die unrechtmäßig durch TelDaFax abgebuchte und durch uns retournierte Vorauszahlung zzgl. Mahngebühren und Verzugszinsen. Das ganze verbunden mit der Drohung einer Stromsperre und Weitergabe zum Inkassobüro.

Mit heutigem Datum haben wir dieser Mahnung vollumfänglich schriftlich widersprochen, da aufgrund unserer fristgerechten Kündigung zum 31.01.2010 kein Vertragsverhältnis mehr mit TelDaFax besteht und somit auch kein Anspruch mehr auf weitere Vorauszahlungen.

Eine Reaktion seitens TelDaFax auf alle unsere Anrufe und Anschreiben (Empfangsbestätigungen liegen für alle Vorgänge vor) ist bis zum heutigen Tage nicht erfolgt.

Ich werde diese Angelegenheit nun an die Bundesnetzagentur weiterleiten und gleichzeitig die WDR-Redaktion der Sendung Markt auf den Fall ansetzen.

Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert.
Zurück