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Antwort zu folgender Beschwerde

Eine schöne Geschichte zum Thema Telekom:

Wir, eine 5er WG hat sich nach einem ausgelaufenen Vertrag eines anderen Anbieters, dazu entschieden aus reiner Solidarität einen noch laufenden Vertrag der Telekom, den einer unserer Mitbewohner noch laufen und zu bezahlen hatte, gemeinsam zu tragen.

Zu 5. kein Problem, trotz der hohen Kosten immer noch relativ günstig.

Nach 3maligem Versuch Termine mit einem Techniker zur Freischaltung  (von uns war zum ausgemachten Zeitpunkt immer jemand da, kein Techniker kam), funktionierte nach ca. 2 Monaten endlich wieder Internet und Telefon.

Für die Umstände wurde auch eine Gutschrift vereinbart, die auch erfolgte.

Alles schön und gut, sollte man denken, DOCH:

Der Vertragsinhaber musste kurze Zeit später sehr unerwartet umziehen.

Da wir den Telekomvertrag zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange hatten, entschlossen wir uns - um uns eine weitere lange Wartezeit wegen Vertragswechsel zu einem anderen Anbieter zu ersparen- den Vertrag einfach weiterzuführen und auf einen anderen Mitbewohner abzuändern.

Wir füllten die Änderungsformulare korrekt aus und schickten diesen samt allen erforderlichen Unterlagen bei der Telekom ein.

Dann -urpötzlich- erhielt der alte MItbewohner (alter Vertragsinhaber) einen Brief der Telekom, dass ein Vertragsinhaberwechsel nicht möglich sei und der Anschluss gekündigt wurde. Das Datum der Kündigung war 2 Tage später.

Keine Zeit also, um schnell einen anderen Vertrag abzuschließen.

Noch etwas optimistisch besuchten wir eine Telekom-Filiale, in welcher uns gesagt wurde, dass die Telekom an VERTRAGSÄNDERUNGEN NICHTS VERDIENEN würde und wir deshalb einen NEUEN VERTRAG mit 60 Euro Anschlußpreis für 42,95 Euro im Monat abschließen müssten.

Wir belächelten diese etwas merkwürdige Firmenphilosophie und verließen den Laden.

Es war natürlich selbstverständlich, dass wir unter diesen Umständen ganz schnell einen anderen, günstigeren, vom Service weitaus besseren Anbieter wählen würden.

Schließlich hatten wir schon genug Ärger mit der Telekom.

Soweit so gut, sollte man ein weiteres Mal denken, DOCH:

durch fehlerhafte Leitungen und Bauarbeiten im Wohngebiet klappte bisher unser neuer Vertrag nicht.

Der Vertragspartner ist jedoch sehr engagiert und es geht vorwärts. Wir haben soweit jedenfalls keinen Grund zur Beschwerde und warten Geduldig auf den neuen Anschluß.

Auch an dieser Stelle könnte man meinen, das nun alles endlich gut werden würde, DOCH:

Urplötzlich flatterte uns am 24.11.2008 ein Brief der Telekom ins Haus, in welchem uns verkündet wurde, dass wir ab 27.11.2008 ( 3 Tage später!) einen Vertrag mit der Telekom abgeschlossen hätten.

Zeitpunkt des Vertragsabschlußes ist der 21.11.2008.

Wir sind natürlich wieder losgezogen, um der Telekom-Filiale einen Besuch abzustatten, wo wir dann erfuhren, dass der Vertrag telefonisch abgeschloßen wurde.

Nur komischerweise hat mein Mitbewohner niemals mit der Telekom telefoniert.

Desweiteren lässt die kurze Distanz zwischen angeblichem Vertragsabschluß und dem Zeitpunkt des Besuchs in der Filiale durchaus zu, sich an ein solches Telefonat zu erinnern.

Der Telekommitarbeiter setzte im Telekomsystem ein Zeichen zur Stornierung, konnte diese aber mündlich nicht endgültig akzeptieren.

Somit blieb uns nichts anderes übrig, als die Angelegenheit in Briefform (NATÜRLICH PER EINSCHREIBEN!!!) zu widerrufen

Heute am 26.11.2008 bekamen wir ein Paket mit dem DSL-Splitter der Telekom (der ja ohnehin schon vorhanden ist!!), sowie 2 Postkarten, auf welchen uns mitgeteilt wurde, dass ein Mitarbeiter zur Montage am 27.11.2008 (also MORGEN!) kommen würde. Dazu eine kostenlose 0800er Nummer, die wir bei Rückfragen wählen sollten.

Eine Uhrzeit, zu welcher der Monteur auftauchen würde, war übrigens nicht angegeben.

Verständlichweise hatten wir keine Lust den Nachmittag in Warteschleifen zu hängen, bzw. keine Lust somit ein wirkliches Gespräch mit der Telekom zu führen, welches uns dann möglicherweise als Beweis für einen Anruf vorgehalten würde.

Sollte der Monteur morgen auftauchen, so werden wir diesem KEINEN Zutritt zur Wohnung gewähren.Schließlich steht im Vertrag, dass die Widerrufsfrist endet, sobald Dienstleistungen entgegen genommen werden.

Fakt ist:

- Wir sind in der Telkom-Datenbank aufgeführt, d.h. eine "Abzockmasche" durch eine andre Firma ist auszuschließen

- Telekom versucht uns einen viel zu teuren Vertrag unterzujubeln

(Besteht für die Telekom evtl. Zugriff auf unsre alte Leitung, woraufhin festgestellt wurde, dass dort schon länger keine Daten gelaufen sind? Möglich wäre es)

- Seit wann geht eine Vertragsabwicklung so schnell und reibungslos?

Der Techniker, auf den wir beim ersten Mal 2 Monate warten mussten, kann urplötzlich am Tag später (insgesamt unglaubliche 5 Werktage nach angeblichem Auftragszeitpunkt!!) den neuen Anschluß freischalten. Daraus lässt sich folgende Philosophie schließen: Leute überrumpeln, um nichtgewollten Vertrag festzunageln

- usw.

Ich bin wirklich fassungslos, was da gerade für ein Spiel gespielt wird.

Morgen ziehen wir deshalb ein weiteres Mal zur Telekom-Filiale zur Rückgabe des nicht bestellten DSL-Splitters.. natürlich auch nur gegen QUITTUNG nach Erhalt.

Da wir uns momentan noch in der 14-Tägigen Frist befinden, die -was eine weitere Frechheit ist- am 22.11.2008 begann, während wir den Brief, das wir überhaupt einen angeblichen Vertrag mit der Telekom abgeschloßen haben, erst am 24.11.2008 erhalten haben, bestehen noch gute Chancen ohne noch weitere großartige Ärgernisse die Sache bald hinter uns zu bringen.

Aber wirklich sicher, bin ich mir bei dem pinken Ungeheuer nicht.

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