Am 23. Juli 2007 stellten wir über Verivox einen Antrag zur Stromversorgung von TelDaFax (lt. Werbung mit einer kostenlosen 12monatigen Preisgarantie).
Die Auftragsbestätigung erhielten wir gleich am nächsten Tag. Die Abbuchung der Sonderabschlagszahlung (Kaution) erfolgte am 30.07.2007.
Die Stromversorgung erfolgte dann auch, wie angekündigt, zum 01.10.2007.
Dann erhielten wir ein Willkommenschreiben, in dem uns mitgeteilt wurde, dass die jährliche Vorauszahlung - angeblich nach Mitteilung unseres Vorjahresverbrauchs durch unseren örtlichen Netzbetreibers - abgebucht wurde. Der von TelDaFax angegebene Vorjahresverbrauch ist allerdings von dem von mir beim Netzbetreiber gemeldeten Verbrauch abgewichen. Sofort bei TelDaFax angerufen, da hieß es dann aber nur, dass dieser Verbrauch seine Richtigkeit habe und ich außerdem ja sowieso eine Rückerstattung bei der Jahresabrechnung erhalten würde. Da war ich noch etwas blauäugig.
Im Januar 2008 erhielten wir dann ein Schreiben, in dem uns mitgeteilt wurde, dass wir ab dem 1. April 2008 einen 20 % höheren Arbeitspreis zu zahlen hätten. Daraufhin wieder ein e-Mail an TelDaFax geschickt. Wir erhielten auch tatsächlich eine Rückantwort von einer Mitarbeiterin, hier wurde uns mitgeteilt, dass diese Preisgarantie bei Verträgen enthalten sei, die ab dem 01.10.2007 abgeschlossen wurden. Da waren wir nicht gerade begeistert.
Um die Kaution nicht zu verlieren (immer noch blauäugig) habe ich vom angebotenen Sonderkündigungsrecht keinen Gebrauch gemacht und habe dann fristgerecht zum 30.09.2008 gekündigt. Eine Kündigungsbestätigung haben wir am 18. Juli 2008 erhalten.
Den Zählerstand per 30.09.2008 haben wir TelDaFax einmal im Kundenportal und gleichzeitig per e-Mail mitgeteilt.
Am 20. Oktober erhielten wir dann ein Schreiben von TelDaFax mit der Aufforderung, noch heute unseren Zählerstand zwecks Erstellung der Jahresabschluss-Rechnung und zur Ermittlung der zukünftigen Abschlagszahlungen vorzunehmen. Da war ich dann doch etwas verblüfft, da der Vertrag zum 30.09.2008 gekündigt und abgelaufen war. Dies habe ich TelDaFax dann auch per e-Mail mitgeteilt.
Am gleichen Abend noch zum Telefonhörer gegriffen und den Zählerstand zum dritten mal übermittelt.
Am 7. November 2008 erhielten wir dann eine Mitteilung per e-Mail, dass unser Vertrag gekündigt sei und die Schlussrechnung erstellt werde. Um etwas Geduld wurde auch noch gebeten.
Am 18. November 2008 habe ich nochmals per e-Mail bei TelDaFax die Erstellung der Schlussrechnung angemahnt und eine Frist von zwei Wochen zur Rechnungserstellung gesetzt. Keine Reaktion von TelDaFax.
Am 30. November habe ich erneut, jetzt per Fax, um Erstellung der Schlussrechnung gebeten. Wieder keine Reaktion.
Am 7. Dezember 2008 war dann das Vertragsverhältnis bereits 9 Wochen beendet und wir haben immer noch keine Schlussabrechnung, geschweige denn eine Reaktion auf unsere e-Mails und das Telefax erhalten.
Jetzt sind wir mal gespannt, wie lange diese Firma die Abrechnung noch hinziehen will.
Ich kann jedem nur raten, die Finger von TelDaFax zu lassen!