Im Jahr 2005 habe ich o. g. Anwalt beauftragt, das Mandat in meinem Scheidungsfall zu übernehmen.
Er erhielt von mir alle nötigen Unterlagen. Die Scheidung im Jahr 2006 verlief völlig ohne Komplikationen.
Danach wurde es immer schwieriger, den Herren zu erreichen. Bei einem Gerichtstermin erschien er dann zu spät und mit der falschen Akte. Sämtliche Beweise wurden seinerseits nicht auf den Tisch gebracht.
Seit Anfang 2009 habe ich ihn immer wieder per Fax (wegen Beweis des Kontaktes) angeschrieben bezüglich des Zugewinns. Er sagte dann, er brauche die Unterlagen von mir, die ich ihm aber schon zu Beginn des Falles zur Verfügung gestellt hatte. Er meinte, er hätte sie nie bekommen.
Am letzten Tag vor Fristablauf rief er mich an und sagte, er müsse nun sofort den Antrag auf Offenlegung stellen. Und er meinte, ich hätte eh' keine Chance. Ich habe verneint, da ja nur wieder Kosten auf mich zukommen würden.
Ca. zwei Wochen später fand ich ein Schreiben von ihm im Briefkasten mit dem bei Gericht eingereichten Antrag. Daraufhin habe ich wieder ein Fax geschickt mit Bezug auf unser Telefonat und mitgeteilt, dass er gegen meinen Willen diesen Antrag gestellt habe und ich keine Kosten dafür übernehmen werde.
Nun habe ich letzte Woche eine Rechnung vom Amtsgericht bekommen, für die Rücknahme des o. g. Antrages. Habe daraufhin in der Kanzlei angerufen, er war nicht da, kein Rückruf. Auch mein Fax wurde bis heute nicht bantwortet, in dem ich ihn um Klärung und Übernhame der Kosten bat. Ich weiß nicht mehr weiter.