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Antwort zu folgender Beschwerde

Wir haben uns im Oktober 2009 auf der INFA Hannover einen Kamin "aufschwatzen lassen".

Zur Erläuterung sei kurz gesagt, dass wir ein Haus mit 400 qm haben, dieses noch ausbauen über längere Zeit und bis zur Fertigstellung in einer Einliegerwohnung mir rd. 55 qm wohnen.

Es gab Nachtspeicheröfen in dieser Wohnung, so dass wir eine effizientere und saubere Lösung als Heizquelle suchten. Dies schien nach Schilderungen diverser Anbieter mit einem Pellet-Kamin am besten zu funktionieren. Firma Kago hat uns mittels ihrer Messe-Vetriebscrew ein schnellen Liefertermin zugesichert, der die erste Woche im Dezember bezifferte. Die erste Enttäuschung war, da der Kamin tatsächlich wenige Tage vor Heiligabend kam, unser Umzug sich durch die Verspätung verschob.

Das wäre nicht sonderlich aufregenswert, wenn der Rest nicht um so paradoxer wäre. Wir haben natürlich bei Lieferung für die Anlage rund 5.000,- € bezahlt. Der Edelstahlschornstein wurde von uns in Eigenleistung errichtet und vom Schornsteinfeger abgenommen. Die Abnahmekosten wollte der Kago-Vetreter auch von der Firma übernehmen lassen, was sich aber als gelogen und als "Ichwillverdammtnochmaldenabschlussundlügedasblauevomhimmel"-Floskel rausstellte.

Der Kamin hat ab der ersten Minute nur auf Vollast funktioniert. Was der Ansicht nach des einzigen mit der Materie dieser Kaminofenspezies vertrauten Mitarbeiters wohl an der digitalen Steuerung liegt.

Wir dachten, es kommt ein Techniker und macht fix das Gerät wieder heil und gut ist.

Weit gefehlt, das Serviceproblem wurde zu unserem Problem erklärt. Man hat uns erklärt, dass wir die erstenKunden mit so einem Problem seien, dass ein Technikerteam aus den Niederlande nach Postbaur kommen muss, um an einem kagoeigenem Pelletstar die Fehlerbehebung demonstrieren zu lassen, damit dann der Kago-Mitarbeiter frisch geschult zu uns kommen kann. Blödsinn, nix ist passiert.

Jetz komm ich bei dieser Schilderung zu der Abteilung "Nicht witzig": Wir haben tatsächlich dann nach zwei Monaten Betrieb unter Vollast (der erhöhte Brennstoffbedarf kommt auf unsere imaginäre Rechnung mit drauf) eine Verpuffung im Ofen gehabt. Dies wurde uns nicht geglaubt und Beweisfotos angefordert, die wir auch binnen einer Woche gesendet haben. Wir sollten den Ofen weiter benutzen und man würde das Gerät weiterhin dann zeitnah instandsetzen.

Es kam unter unserer Aufsicht zu einer zweiten Verpuffung.Bei uns gingen sogar die Rauchmelder an, und dabei soll das Gerät für einen autarken Betrieb sein.

Nach klarer Absprache mit dem Schornsteinfeger Stillegung der Anlage, also weg damit und Katalytöfen in die Butze, und mit Kago weiter schimpfen.

Dies blieb allerdings ohne Erfolg. Daher den Rechtsanwalt beauftragt. Der brachte Fa. Kago zu der schriftlichen Zusicherung, uns - und jetzt der wichtige Satz - ohne die Gewährleistung aus zu schließen, ein Neugerät zu liefern. Bums, fertig, aus.

Der Lieferttermin wurde genannt, und wir dachten, endlich sei alles wieder gut.

Falsch! Lieferung und Austausch fanden nicht statt. Statt dessen Stillschweigen und dann, nach anwaltlicher Drohung, eine Fremdfirma auf Kago kosten zu beauftragen, kam dann auch nix.

Doch dann kam uns zu Ohren das die Bude Pleite sei. Eine Woche später wurde dann das Insolvenzverfahren beantragt und seit kurzem dann auch eröffnet.

Wir haben jetzt insgesamt 6.500,-- € in die Nummer gepumpt, heizen wie zu Omas Zeiten mit einem alten Dauerfeuerofen und freuen uns auf unseren nicht viel versprechenden neuen Anwaltstermin.

Denn heute kam von Kago ein Massenschreiben, das wir Serviceleistungen nur gegen Geld bekommen würden.

Wir würden es begrüßen, wenn sich ähnlich Geschädigte vielleicht mit uns austauschen (zehlaus@googlemail.com), da wir mittlerweile darüber nachdenken, Strafantrag wegen Insolvenzverschleppung zu stellen. Denn nix anderes verbirgt sich hinter dem uns entgegengebrachten Verhalten.

Sollte Ein Kago-Mitarbeiter tatsächlich dies lesen, dann bitte ganz dringend die Hausaufgaben erledigen.

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