Im Dezember 2009 widerrief ich den vermeintlichen Vertrag mit TelDaFax (siehe Beschwerde vom 07.12.09 --> ID-17157) per Einschreiben mit Rückschein und wies ebenfalls die Forderung in Höhe von 20,- EUR für den gesetzlich vorgeschriebenen Widerspruch zurück. Natürlich widerrief ich die Einzugsermächtigung für mein Bankkonto und forderte TelDaFax auf, meine Daten zu löschen. Seitdem hat sich TelDaFax nicht gerührt!
Am 17.04.10 erhielt ich von TelDaFax eine Rechnung (Rechnungsnummer: 1232010213153, Kundennummer: 3504621) über 20,- EUR (Vertragsnummer 15004037). Laut Rechnung handelt es sich um eine Bearbeitungsgebühr zu einem Gaspoolauftrag mit Datum 01.04.10.
In dem Schreiben wird angekündigt, den Betrag von meinem Konto abzubuchen. Tatsächlich erfolgte am 26.04.10 widerrechtlich eine Abbuchung über 20,- EUR. Ich habe umgehend eine Rücklastschrift veranlasst.
Offenbar interessiert es TelDaFax nicht die Bohne, dass ich meine Einzugsermächtigung widerrufen habe und dass es unzulässig ist, für den gesetzlich vorgeschrieben Widerruf, Bearbeitungsgebühren zu erheben. Meine Daten wurden ebenfalls nicht, wie gefordert, gelöscht.
Mal sehen, was als nächstes kommt. Vermutlich Post von einem Inkassobüro. Meiner Rechtsschutzversicherung habe ich den Fall bereits im Dezember 2009 vorgelegt und eine Deckungszusage erhalten. Wenn TelDaFax der Auffassung ist, hier im Recht zu sein, sollen sie Klage gegen mich einreichen. Gerne lasse ich den Sachverhalt durch ein Gericht klären.
Natürlich werde ich hier über die Sache ausführlich berichten!