Ich habe mich für einige Monate bei Elitepartner angemeldet.
Ich achtete extra darauf, nur für einige Monate abzuschließen. Ich war bereit, die höheren Kosten pro Monat für die kürzere Laufzeit in Kauf zu nehmen.
Leider habe ich den Termin zur Kündigung des Abos um zwei Tage (!) verpasst. Aufgrund des Kleingedruckten im Vertrag wurde das Abo anschließend um ein Jahr verlängert. Es entstanden Kosten von über 400,-- €. Trotz Kontaktaufnahme wurde mir von Elitepartner nur Standardschreiben zugesandt. Elitepartner war nicht bereit, Kulanz walten zu lassen. Sie sperrten meinen Zugang und reichten Klage beim Gericht ein.
Der Verbraucherschutz riet zur Nichtzahlung mit Hinweis darauf, dass Partnervermittlungen laut eines alten Paragraphens des letzten Jahrhunderts kein Geld verlangen dürften. Leider prüfte dies das Gericht nicht. Der Betrag inkl. Kosten (867,97 €) wurde eingezogen. Der Zugang blieb/bleibt weiter gesperrt.
Ich fühle mich von Elitepartner abgezockt. Kundenkulanz = Null. Im letzten Jahr wurde ich zur Kasse gebeten, ohne eine Leistung zu erhalten.
Man kann nun sagen, es ging alles streng nach Gesetz zu. Ich würde mir aber dennoch wünschen, nicht derart unfair abgezockt zu werden. Laut HGB ist ein Vertrag eine gegenseitige Willenserklärung. Dies ist hier aber nicht gegeben. Zudem wäre es gut, wenn die rechtliche Situation geklärt würde.