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Antwort zu folgender Beschwerde

Ich habe mir letztes Jahr einen Samsung TV bei Amazon bestellt. Da Amazon sich weder auf Vorkasse noch auf Lastschrift einlässt, musste ich mich der VISA-Karte einer Bekannten bedienen. Lieferung ging flott, der TV an sich war top.

Dann ist er leider kaputt gegangen (innerhalb der Garantiezeit). Der Kundenservice von Amazon sagte: Kein Problem, wir holen das Ding ab. „Toll“, dachte ich, „super Kundenservice“. Der TV wurde abgeholt. Eine Woche später rief ich an und fragte, wie es weiter geht.

"Der TV ist nun da, man kann mir keinen neuen zur Verfügung stellen, wir werden Ihnen das Gerät gutschreiben müssen." Ich entgegnete: "Bitte, überweisen Sie mir den Betrag auf mein Konto". Antwort: Nee, das geht nicht. Auf die Frage warum nicht kam die sehr einleuchtende Antwort: Es geht eben nicht!

Ich schlug also vor, mir eine AMAZON-Gutschrift einzustellen, ich würde mir ohnehin einen neuen TV bei AMAZON bestellen. Antwort: Nee, das geht auch nicht, sie wollen das Geld auf die VISA-Karte überweisen, mit der damals bezahlt worden ist.

Ich machte die Mitarbeiterin darauf aufmerksam, dass es die VISA-Karte und das dazugehörige Girokonto nicht mehr gibt, ich würde meine Bekannte anrufen und mit ihr abklären, was man tun kann, man soll aber bitte auf keinen Fall das Geld auf die nicht mehr vorhandene VISA-Karte überweisen.

Am nächsten Tag noch ehe ich etwas regeln konnte: Hallo lieber Kunde, wie besprochen hier die Bestätigung, dass der Gutschriftsbetrag auf die VISA-Karte gegangen ist, von der aus bezahlt worden ist.

Beim erneuten Anruf beim Kundenservice dann der Brüller: Das Geld ist schon raus, man hätte vielleicht eine AMAZON-Gutschrift erstellen können, aber dafür ist es jetzt zu spät. "Wir können leider nichts mehr für Sie tun."

Nach langem diskutieren mit der Hotline bekam ich dann eine Teamleiterin dran. Sie würde sich der Sache annehmen und mich noch mal zurückrufen. Der Rückruf krönt nun wirklich alles. Die Teamleiterin von AMAZON gab den Fehler der Mitarbeiterin zu, weigerte sich doch, mir dies schriftlich zu bestätigen. Auf die Frage, was wir nun tun können: "Wir drehen uns hier im Kreis, wir können nichts mehr für Sie tun."

Ich bemühte meine Bekannte zu ihrer alten Bank. Diese sagte, da sie bei denen keinerlei Konto mehr führt, wird der Betrag sofort zurückgebucht, sie haben das Geld nicht. Ich rief also bei der Pressestelle von AMAZON an und erklärte die Situation und dass die Bank das Geld nicht hat, mit der Bitte zu forschen, wo das Geld geblieben ist.

Hier draufhin erhielt ich einen erneuten Rückruf der Teamleiterin. „Wir haben Ihr Geld nicht und wir können auch nichts für Sie tun. Wenn Sie etwas schriftlich haben möchten, wenden Sie sich an unsere Rechtsabteilung. Ich werde das Gespräch nun beenden.“

Seit diesem Zeitpunkt meidet AMAZON jeden Kontakt zu mir. Ich fordere nun endlich, dass AMAZON sich um das Anliegen kümmert und mir den mir zustehenden Betrag endlich überweist (mit einer AMAZON-Gutschrift bin ich nicht länger einverstanden).

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