Als wir am 15.08.2010 zum Tanken an der Shell-Tankstelle in Grossenmoor-West angehalten haben, wollte ich noch ein Mars und einen 6er-Zug Krombacher Pils kaufen.
Nachdem ich alles bezahlt habe und mich kaum einen Schritt von der Kasse bewegte, öffnete sich unten die Verpackung des Bieres und drei Flaschen fielen auf den Boden. Dem Kassierer war völlig klar, dass ich für diesen Vorfall nichts konnte, denn die Verpackung war eindeutig am Boden aufgerissen. Er fragte seine Kollegin: "Was machen wir da?" Scheinbar antwortete diese mit "Nichts".
Ich habe das nicht mitbekommen und stand noch, bis er die Scherben weggeräumt hatte, und fragte ihn, warum ich keinen Ersatz bekomme. Er antwortete mir nur, dass es meine Schuld war. Ich habe das Mars und die drei erhaltenen Biere stehen lassen und bin ans Auto. Meine Mitfahrerin hat mich gefragt, was passiert war. "Was wäre denn gewesen, wenn dir das Bier vor der Bezahlung zu Bruch gegangen wäre?"
Ich bin wieder in den Verkaufsraum und habe den Kassierer nach seinem Namen gefragt, weil ich mich beschweren möchte. Er hat ihn mir verweigert. Ich finde dieses Verhalten sehr fragwürdig und hätte auch gerne eine Stellungnahme von Shell. Schließlich sind die Unternehmen versichert gegen alles mögliche.
Wenn die Mitarbeiter sich nicht darum kümmern, dass die Ware sich in einem ordentlichen Zustand befindet und anschließend der Kunde über den Tisch gezogen wird, auch die stehen gelassene bezahlte Ware ein zweites Mal verkauft, zweifele ich an unserem deutschen System und dem kundenorientierten Verkauf.
Bei diesem Missgeschick sind mir am vergangenen Sonntag 10,96 Euro weggeputzt und der Rest nochmals verkauft worden.
Vielen Dank an das SHELL-Team in Grossenmoor-West!