Am 01.11.2009 wechselten wir zu den Anbieter FlexStrom AG.
Bereits zu diesem Zeitpunkt wollte die Firma ca. 150,-- € mehr haben als in Vergleichsrechnern angegeben. Bereits nach drei Monaten kam eine Preiserhöhung in Form eines simplen Flyers (rechtens?). Daraufhin haben wir der Firma die Kündigung ausgesprochen (per E-Mail & Post) und die Einzugsermächtigung entzogen.
in einem Schreiben hat uns die Firma das Entziehen der Einzugsermächtigung bestätigt, die Kündigung wurde allerdings, trotzdem es ein Schreiben war, unterschlagen.
Um sicher zu gehen, dass wir ohne Probleme zu einem anderen Anbieter wechseln können, wollten wir uns im September die Kündigung bestätigen lassen. Darauf hin kam ein Schreiben, das die Kündigung drei Tage zu spät eingegangen wäre (Kündigung 10. Februar, Vertragsende: 31.10.10).
Bis zu diesen Punkt ist es ja noch nicht so tragisch.
Daraufhin haben wir versucht, telefonisch den Kündigungseingang mit Datum bestätigt zu bekommen. Dabei hat sich der Telefonist etwas verplappert! : -)
"Ja, wir haben da etwas von ihnen bekommen! Ob das ihre Kündigung war, darf ich ihnen aber nicht sagen"
Da die Kündigung unterschlagen wurde, habe wir uns dazu entschlossen, den Tarif wenigstens dem aktuellen Bedarf anzupassen (6500 kWh, vorher 7800 kWh). Berechnungen auf der Seite von FlexsSrom kamen dabei auf einen Betrag von 859,50 €.
In der Zwischenzeit erreichte uns eine Rechnung über 2.101,44 € (Vorjahr: 1.326,48€)!
Diesen Wunsch nach einen Tarifwechsel teilten wir in einer E-Mail dem Service sowie auch dem Vorstand mit, worauf uns Frau Sxxx Kxxx, Assistentin des Vorstands, mit einer äußerst knappen Mail antwortete.
"Ihre E-Mail von 24.10.2010 haben wir erhalten. Gerne sind wir ihnen bei Ihren Fragen behilflich.
Wir nehmen keine Preisanpassung zum 01.12.2010 vor.
Für die ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns entschuldigen und hoffen Ihr Anliegen zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben"
Drauf hin bedankten wir uns in einer Mail für das Entgegenkommen und das Annehmen der Zahlung von 859,50 €. In gleicher Mail haben wir die Kündigung zurückgezogen. Der Betrag wurde umgehend am 29.10.2010 angewiesen.
Am 1.11.2010 bestätigte uns dies auch Herr Mxx Lxxx von der Serviceabteilung.
Am 3.11.2010 meldete sich wieder Frau Kxxx per Mail und erklärte alles für nichtig!
"hre E-Mail vom 30.10.2010 haben wir erhalten.
Leider können wir Ihnen Betrag von 859,50 Euro nicht bestätigen. Wir haben lediglich aufgrund Ihres Widerrufs die Preisanpassung zum 01.04.2010 storniert.
Bitte haben Sie Verständnis, dass die im Internet dargestellten Konditionen nicht für Ihre Vertragsverlängerung gewährt werden können, da diese begrenzt verfügbar sind. Somit bleibt die Vorauszahlung für den Zeitraum vom 01.11.2010 bis zum 31.10.2011 von 1.727,44 Euro (ohne Preisgarantie) bestehen.
Mit unserer E-Mail vom 01.11.2010 wurde Ihnen die weitere Belieferung bestätigt.
Wir bitten Sie umgehend Ihr Kundenkonto auszugleichen.
Wir bedauern, Ihnen keinen anderen Bescheid geben zu können und hoffen Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben."
Darauf hin habe ich erneut die Kündigung ausgesprochen und seitdem noch nichts wieder von der FlexStrom AG gehört.
FlexStrom hat auch ein seltsames Mahnverfahren.
05.10.2010 - Erste Mahnung
13.10.2010 - Zweite Mahnung
29.10.2010- Erste Mahnung
08.11.2010- Erste Mahnung
Letztere Mahnung enthielt folgenden Text:
"Leider konnten wir einen Zahlungseingang Ihres Abschlags bzw. Ihrer Nebenkosten zum Fälligkeitstag nicht verzeichnen.Damit wir sie auf FlexStrom umstellenund Ihnen unseren Strom zu besonders günstigen Konditionen [. ] LOL [. ] anbieten können, ist es notwendig, dass sie Ihren Zahlungsvepflichtungen pünktlich nachkommen."
Nach diesen Schreiben bin ich doch ein Neukunde für FlexStrom?
Wie kann so ein Unternehmen von vielen großen Vergleichsportalen und renomierten Prüfstellen für Gut befunden werden? (Siehe Homepage & Briefkopf)
Heutiger Stand:
Beworbenen Betrag gezahlt -> nicht's zurück bekommen
Kündigung -> zum zweiten mal ignoriert