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Antwort zu folgender Beschwerde

Eigentlich war ich bisher zufrieden mit FlexStrom.

Nun wurde aber auch mir der Aktionsbonus in Höhe von 125,-- € bei der Jahresabrechnung nicht angerechnet. Daneben wurde mein realer Zählerstand bei der Jahresabrechnung nicht berücksichtigt. Leider beginne ich jetzt ernsthaft an der Seriösität dieses Anbieters zu zweifeln.

Bei der Prüfung meiner FlexStrom-Jahresabrechnung sind mir gleich zwei Dinge aufgefallen:

1. Wie bei den vielen anderen, wurde mein Aktionsbonus nicht auf die erste Jahresabrechnung angerechnet.

2. Der von mir schriftlich eingereichte, reale Zählerstand wurde von FlexStrom ignoriert und ein deutlich niedrigerer, rechnerisch abgeschätzter, Zählerstand angesetzt -> Folge: Deutlich erhöhte, unberechtigte Kosten in der Folgeperiode.

zu 1.) Aktionsbonus: Ohne Worte. Nach Studium der anderen Beschwerden über FlexStrom in diesem Portal wirkt das tatsächlich wie ein vorsätzliches Geschäftsgebaren.

Zu 2.) Zählerstand: Auf meine E-Mail an den Kundenservice hin, in der ich den realen Zählerstand erneut mitgeteilt habe und um Korrektur der Rechnung bat, bekam ich die Antwort, dass dem Unternehmen meine Zählerstandsmitteilung angeblich nicht rechtzeitig zum Stichtag vorlag und die Korrektur der Abrechnung verweigert wird. Aus dieser Mail schließe ich, dass mein Zählerstand bei FlexStrom "verloren gegangen" zu sein scheint. Auf meine zweite E-Mail hin, mit dem erneuten Hinweis, dass ich den Zählerstand rechtzeitig mitgeteilt habe und um Korrektur der Abrechnung bitte, wurde ich mit einem Einzeiler "abgebügelt".

Die Strategie hinter diesem Verhalten von FlexStrom ist für mich klar:

Ich habe das 3600er Young Familiy Paket abgeschlossen und damit die Leistung von 3.600 kWh pro Jahr im Voraus bezahlt. Ich habe das im Voraus bezahlte Volumen auch voll ausnutzen müssen. Denn unser realer, abgelesener Verbrauch lag bei 3.703 kWh.

FlexStrom hat einen deutlich zu niedrigen Verbrauch von 2.905,5 kWh auf eine nicht transparente Weise "abgeschätzt". Dieser Wert liegt also knapp 700 kWh unter dem bereits von mir im Voraus bezahlten maximalen Stromverbrauch des Paketes.

Mit dem viel zu niedrigen, abgeschätzten Verbrauch und der "rechnerischen Verschiebung" der bereits angefallenen 700 kWh in die Folgeperiode, zielt FlexStrom darauf ab, dass ich diese bereits bezahlten 700 kWh mit der Folgeabrechnung zum teuren Mehrverbrauchsatz erneut bezahle.

Sich auf diese Weise eine Leistung 2x bezahlen lassen zu wollen und den Kunden dabei mit Einzeilern "abzuspeisen", ist nicht tragbar. Dieses Geschäftsverhalten kann ich nicht akzeptieren.

Ich hoffe nun auf ein Einlenken des Unternehmens, ansonsten werde ich mir rechtlichen Beistand holen.

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