Congstar hatte dieses Jahr eine "Umstellung" in der Rechnungsverwaltung, und das hatte für mich unangenehme Folgen, die ich erst jetzt erfuhr.
So langsam kommen wieder Rechnungen bei mir an und sind online einsehbar. Kürzlich erhielt ich die Rechnungen für Juli und August.
Das beste ist, dass in beiden Rechnungen jede Menge Klingeltöne von Jamba abgerechnet wurden, mit denen ich nichts zu tun habe. Die Rechnungen September bis November stehen noch aus. Das Lastschriftverfahren habe ich gekündigt. Congstar bucht trotzdem weiter ab.
Also storniere ich, überweise die Verbindungsgebühren ohne Jamba und werde prompt von congstar gemahnt, mit Fristsetzung.
Würde mich mal interessieren wieviel congstar-Kunden während der "Umstellung" noch von Jamba betroffen sind. Hat sich Jamba etwa den Umstand zu Nutze gemacht, dass congstar zeitweise keine Kontrolle über die Nutzerkonten hatte?
Nutzer konnten ihre Konten und Rechnungen, in meinem Fall Juli-November, nicht einsehen und so auf die dubiosen Abbuchungen von Klingeltönen reagieren. Meine Klingeltonrechnung beläuft sich für zwei Monate auf ca. 75.- €, drei weitere Monate stehen noch aus, es ist erst bei Rechnungsstellung abzusehen, wie hoch der Endbetrag dann ist. Mit 48 Jahren zähle ich sicher nicht zu den typischen Klingelton-Abbonenten.
Der Gang vor Gericht wird wohl unausweichlich sein. Verbraucherschutzverbände und Bundesnetzagentur könnten unterstützend sein. Bin mal gespannt auf die Reaktionen von congstar.