Eigentlich dachte ich mir, wechsle einmal den Handyanbieter, da kann man etwas sparen. So entschloss ich mich, zu simyo zu wechseln. Die erfolgreiche Aufnahme erfolgte am 10.03.2010. Soweit so gut.
Die nächsten Monate funktionierte alles einwandfrei. Dann entschloss ich mich vom Prepaid- zum Postpaidverfahren zu wechseln, ein schwerwiegender Fehler. Am 11.09.2010 wechselte ich zum Postpaidverfahren. Im September wurde zuerst ein Abbuchung für das Postpaidverfahren getätig, die war in Ordnung, und dann wurde eine Abbuchung für das nicht mehr vorhandene Prepaidverfahren durchgeführt.
Dann fing der sehr einseitig verlaufende Schriftverkehr per Mail und anschließend per Einschreiben an. Ich machte simyo darauf aufmerksam das bei der Abbuchung ein Fehler aufgetreten ist und falls wir diesen Umstand nicht klären können, nehme ich eine Rücklastschrift vor. Da keine Reaktion erfolgte und meine gesetzte Frist nicht eingehalten wurde, nahm ich Mitte Oktober eine Rücklastschrift, für die doppelte Abbuchung, vor.
Dann schien simyo augewacht zu sein. Ich erhielt eine Mail mit Zahlungsaufforderung inkl. 15 Euro Mehrkosten. Ich legte den Sachverhalt wieder per Mail/Einschreiben dar, bei simyo reagierte niemand. Witzigerweise erhielt ich von simyo auch immer zwei Rechnungen, eine mit der Zahlungsaufforderung und eine mit ca. 25 Euro Guthaben für das Postpaidverfahren. Auf die Mahnungen per Email reagierte ich mit weiterem Schriftverkehr, der wohl im Papierkorb landete. Heute ist die Krönung geschehen, Post von einem Inkassounternehmen ist in meinem Briefkasten gelandet. Dieser Versuch hier und nochmals ein Einschreiben an simyo sollen meine letzten Versuche bleiben. Ansonsten freut sich das Gericht.