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Antwort zu folgender Beschwerde

Es begab sich, dass ich im Spätsommer des Jahres 2010 einen Audi-Händler in Dortmund besuchte. Der Verkäufer dort gab mir eine Lieferzeit für mein konfiguriertes Fahrzeug von ca. zwölf Wochen an. Nach einer Sondierungs- und Entscheidungsphase wurde Ende September/Anfang Oktober die offizielle Bestellung ausgelöst.

Als "unverbindlichen Liefertermin" wurde hier der Februar 2011 genannt. Auf meine Nachfrage hin, inwiefern das ganze ein Versehen sei, versprach man, sich nach allen Regeln der Kunst für einen früheren Liefertermin einzusetzen - vielleicht klappt es dann schon Weihnachten.

Bis heute konnten weder der Händler (dem ich in dieser Hinsicht Glauben schenke) noch ich selbst in irgendeiner Form einen verbindlichen Termin in Erfahrung bringen. Nach über drei Monaten Bestellvorlauf mutet das doch eher "speziell" an, zumal die Lieferung für Februar in Aussicht gestellt wurde.

Die letzte Auskunft (unverbindlich) war dann, dass es wahrscheinlich Mitte März werden solle (ich hatte ja auch erst vor zwei Wochen gefragt, als mir Ende-Februar - ebenfalls inakzeptabel - mitgeteilt wurde).

Da die Audi AG offensichtlich selbst nicht gemäß der eigenen Automobil-Normen (deren Einhaltung von jedem Just-In-Time-Lieferanten zu 100% mit Konventionalstrafen belegt wird) Liefertermine abgeben kann, stelle ich mir schon nicht mehr die Frage, wo ich beim nächsten Mal bzw. auch für meine Mitarbeiter die Fahrzeuge bestellen werde.

Ich stelle mir eher die Frage, ob ich bereits jetzt für meinen dreijährigen Sohn das bestellte Modell vorsehen lassen sollte, um mich für die Zwischenzeit bei einer anderen Marke zu bedienen.

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