Eigentlich wollte ich nur einen Burger im MC Donalds am Kurfürstendamm, Nähe Gedächtniskirche essen.
Leider gab es eine unerfreuliche Auseinandersetzung mit einem Türkischen Mitbewohner. Kurz vor ihm setzte ich mich auf einen Platz, er kam von der Seite hinter einem anderen Gast hervor und meinte den Platz für sich und seinen Sohn beanspruchen zu müssen.
Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung packte der Mann mich an den Hals, spuckte mich an, schlug mich ins Gesicht und ich fiel gegen einen Türrahmen. Seine Begründung: Ich hätte seine Ehre vor seinem Sohn verletzt
Leider kamen mir keiner der Gäste oder das Personal zur Hilfe, nur nach mehrmaligem Auffordern wurde die Polizei gerufen.
Man erkundigte sich nicht, ob ein Arzt gerufen werden soll, nichts. Auf meine Bitte gegenüber dem Geschäftsführer (oder Schichtleiter?) hin, den prügelnden Türken aus dem Restaurant zu verweisen, bis die Polizei käme, da ich Angst hätte, zuckte der McDonalds-Mitarbeiter mit der Schulter. Man dürfe keinen Gast rausschmeißen. Noch Fragen?
Ich bitte um keine unqualifizierten Kommentare, da mich die Angelegenheit sehr mitgenommen hat, ich wurde noch nie geschlagen und kenne keine Gewalt gegenüber Frauen in meinem Kulturkreis, wenn es um eine Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau geht. Mich nimmt auch das Verhalten der beteiligten McDonalds-Belegschaft mit. Die Polizistin meinte dann läppisch zu mir, dass sie viel schlimmere Sachen sieht und ich sei ja selbst Schuld, wenn ich meinen Mund gegenüber Menschen aus seinem Kulturkreis aufmache.
Vielleicht sollte man damit zur Presse gehen, genug Zeugen gibt es ja.
Kurzer Nachtrag: Verfahren wurde wegen mangelndem Interesse der Öffentlichkeit eingestellt. Das mangelnde Interesse durfte ich am eigenen Leib erfahren, insbesondere auch das von der Belegschaft.
Was ich mich Frage: darf jetzt jeder seinem Nachbarn ungestraft auf die Klappe hauen? Oder habe ich jetzt einmal Hauen frei?