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Antwort zu folgender Beschwerde

Und wieder ein unzufriedener FlexStrom-Kunde

Für das Jahr 2010 wurde ein Strompaket (Tarif 2767 3600er Young Family) für 670,80 € gekauft. Vertraglich waren weiterhin 150 Frei-kWh sowie ein Aktionsbonus in Höhe von 95,00 € vereinbart. Der Bonus soll mit der ersten Jahresabrechnung verrechnet werden. Zum Glück haben wir uns für die Preisgarantie entschieden. Eine unterjährige Preiserhöhung, wie von vielen hier geschildert, erfolgte nicht.

Weiteres Glück für uns: Zum Jahresende (31.12.2010) haben wir das Mietverhältnis der Abnahmestelle gekündigt, ebenso den Stromliefervertrag mit Flexstrom. Am 30.12. (letzter Tag in der Wohnung) habe ich den Zählerstand abgelesen und per Postkarte an Flexstrom gemeldet. Dieses habe ich mittels Fotos dokumentiert. Weiterhin wurde am 30.12. der Zählerstand auch vom Grundversorger abgelesen und notiert.

Am 07.02. wurde uns die Jahresabrechnung zugestellt. Und wie bei vielen hier: Der Bonus wurde nicht berücksichtigt und der Zählerstand geschätzt (!). Die Schätzung aus dem Hause Flexstrom weist jedoch knapp 750 kWh mehr aus als tatsächlich verbraucht wurden.

Ich habe gestern, nach ausgiebiger Recherche (u. a. hier), der Rechnung schriftlich widersprochen (Zeuge beim Eintüten und Versand mittels Einschreiben). Weiterhin habe ich eine eigene Berechnung anhand der Vertragsdaten und unter Berücksichtigung des Bonus beigefügt. Ebenso das entsprechende Bildmaterial. Ich habe FlexStrom eine Frist bis zum 10.03. mit der Aufforderung zur Neuberechnung gesetzt und die Einzugsermächtigung entzogen. Eine schriftliche Stellungnahme des Grundversorgers mit dem tatsächlichen Wert kann ich jederzeit anfordern und der "Beweisaufnahme" zuführen.

Ich bin mal gespannt, wie sich FlexStrom in meinem Fall verhalten wird zumal aus der angeblichen Restforderung durch FlexStrom ein Guthaben meinerseits geworden ist. Für mich ist die Sache klar: FlexStrom vertraut auf die Dummheit und Faulheit der Leute die Abrechnungen zu prüfen. Zu einem gewissen Prozentsatz wird es Kunden geben, die der Abrechnung vertrauen und damit eindeutig über den Tisch gezogen werden. Es ist mir ein Rätsel, wieso ein solches Unternehmen am Markt existiert und obendrein von verschiedenen "Vergleichsseiten" überhaupt noch geführt wird. Das Internet ist voll mit Beschwerden über FlexStrom und diverse Verbraucherformate im TV haben bereits über die Machenschaften berichtet.

Ein Stück weit muss ich aber auch die Schuld bei mir selbst suchen. Schließlich habe ich mich, in der Hoffnung Geld zu sparen, aus den sicheren (und leider auch teuren) Händen des Grundversorgers in einen Vertrag mit diesem Unternehmen begeben. Zum Glück habe ich rechtzeitig von den Machenschaften erfahren und das Ablesen dokumentiert. Ich werde zukünftig nicht mehr so blauäugig sein.

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