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Antwort zu folgender Beschwerde

Am 01.04 haben ich und meine Schwiegermutter die Filiale von Osco in der Wilmersdorferstr. 117 Betreten um einige paar Schuhe zu kaufen.

Wir haben 2 Sitzhocker zusammengestellt und haben 8 oder 9 Kartons Schuhe daneben gestellt. Nach 2 anprobierten Schuhen hatte ich Zweifel bekommen, ob ich mich bei dieser Schuhart für die richtige Größe entschieden habe und bin aufgestanden um mehr Schuhe zu holen und auch eine andere Größe zum Vergleich heranziehen zu können. Dabei ließ ich die anfänglichen Kartons noch neben dem Hocker liegen.

Nachdem ich mich einige Schritte entfernt hatte bemerkte ich, dass eine Osco Mitarbeiterin zu meiner Schwiegermutter spricht. So wie sie mir gleich berichtet hat, war die Frage, die die Mitarbeiterin in einer entsetzten, erhöhten Tonart in den Raum geworfen hat: „ Was ist das? “ .

Nicht ganz verstehend was sie damit meint haben wir ihr geantwortet, dass dies Schuhkartons sind, ist dies denn kein Schuhgeschäft? Sie sagte daraufhin, dass wohl einer von den Sitzhockern in die Mitarbeiterzone hineinragt und dies nicht erlaubt sei, während sie ihn an seinen ursprünglichen Platz geschmissen hat. Wir hatten uns freundlich entschuldigt, obwohl es überhaupt nicht ersichtlich war, dass da ein Mitarbeiterbereich ist, es war keinerlei gekennzeichnet. Und die Mitarbeiterin ging weg.

Aber schon einige Minuten später stand sie wieder vor uns, diesmal bemängelte Sie dass wir zu viele Schuhkartons haben und diese zurückbringen sollen. Ich erklärte ihr, dass ich vor habe mehrere Paare zu kaufen und dementsprechend auch erstmal alle anprobieren will. Sie meinte wir sollen immer nur ein Paar nehmen, dieses anprobieren, dann die eigenen Schuhe wieder anziehen, das vorige Paar zurückbringen und dann diesen Prozess wiederholen, so viele male, wie ich auch Schuhe anprobieren will. Dies war mehr als seltsam, wenn man bedenkt, dass ich viele Paare kaufen will, und dann soll ich ein paar was mir eventuell gefällt, wieder zurückbringen damit es eventuell jemand anderer in der Zwischenzeit kauft? Vor allem kann man dann keinen Direktvergleich zwischen 2 Paaren ziehen.

Ich meinte zur Verkäuferin, dass es mehr als unkomfortabel wäre, und es dann nahezu unmöglich wäre eine Auswahl zu treffen. Die Verkäuferin meinte darauf hin, dass es wohl Leute gäbe, die die Schuhe in unterschiedliche Kartons zurücklegen, aber an uns hat sie keine Vorwürfe. Ich fragte dann nur noch wenn dies uns nicht betrifft, warum soll ich mich auf ein Anprobier-Paar beschränken? Worauf hin sie antwortete, weil wir zu viele Paare Schuhe anprobieren und wir sollten sie selber alle zurückbringen.

Da stellte ich die Frage: „ Gibt’ s bei Ihnen keinen Service? “ und mir hätte die Antwort „ Nein, leider nicht, so sind die Regeln des Geschäfts“ gereicht. Aber ich kriegte als schockierende Antwort: „ Ja, wir haben Service, aber nicht für sie – sie probieren zu viele Schuhe an! “

Meine Schwiegermutter fügte hinzu: „ Es gibt ja noch andere Filialen“ und ich brach zum Ausdruck, dass ich eigentlich mehrere Paar Schuhe kaufen wollte aber jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich überhaupt etwas bei Osco kaufen will.

Auf was die Verkäuferin in einer sehr erhöhten Tonart reagierte, ich würde das als Schreien bezeichnen „ OK – verschwinden sie, das wird besser für uns sein, da ist die Tür, gehen sie, da ist die Tür“ . Alle Kunden wurden auf das Geschreie aufmerksam und schauten uns an.

Ich fragte die verbal aggressiv gewordene Verkäuferin, ob ich bitte den Filialleiter sprechen könne. Worauf hin mir herausfordernd entgegen geschrien wurde: „ Ja! Ich bin die Leiterin – Da ist die Tür! – Gehen Sie! “

Wir konnten das nicht glauben, wir wurden wie Verbrecher aus dem Laden gejagt, vor den Augen anderer Kunden wurden wir öffentlich gedemütigt und das direkt von der Filialleiterin. Dabei waren wir Stammkunden und haben nicht nur selber viel gekauft, sondern auch sehr viele Freundinnen auf den Laden gebracht, und wir werden auf eine erniedrigende Art und Weise aus dem Geschäft verwiesen, eigenhändig von der Filialleiterin. Aber eine der anderen Verkäuferinnen sagte zu uns mit herabgelassenen Augen: „ ja, das ist unsere Filialleiterin“ .

In dieser ganzen Situation haben wir uns von den Schikanen nicht animieren lassen und haben die absolute Ruhe bewahrt, wir waren auch etwas sprachlos, so etwas haben wir noch nie erlebt. Auf unseren Hinweis, dass wir ihr inakzeptables Verhalten melden werden hat uns die Frau selbstsicher ihrer Taten eine Visitenkarte in die Hand gedrückt und angekreuzt wo wir anrufen sollen.

Wie ist es möglich dass jemand der so kunden- und servicefeindlich eingestellt ist, der so geschäftsschädigend handelt eine Leiterposition in einer Filiale hat und so ein denkbar schlechtes Beispiel für die anderen Mitarbeiter abgibt?

Dem ist anzumerken, dass ich sonst mit dem Service seitens anderer Mitarbeiter sowohl in dieser Filiale als auch in anderen stets zufrieden war.

Was wir jedoch hier erlebt haben war ein undenkbares traumatisierendes Erlebnis, was uns die Lust am Shopping bei Osco gehörig verdorben hat.

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