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Antwort zu folgender Beschwerde

Am 19.01.11 erhielt ich eine Kundeninformation über den neuen Preis ab 01.03.11. Der neue Arbeitspreis beinhaltet nicht nur die staatliche EEG-Umlage, sondern zusätzlich eine Preiserhöhung. Diese ist schon von vornherein unwirksam, da Teldafax die gesetzlichen Sechs-Wochen-Frist versäumt hat.

Am 09.02.11 machte ich per Einschreiben vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch. Am 10.02.11 schickte ich über das Teldafax-Kundenportal eine E-Mail über die fehlerhafte Jahresabrechnung 2010, weil man mir mein Guthaben aus 2009 nicht von der Rechnung abgezogen hat, und verwies nochmals auf mein Sonderkündigungsrecht.

Gleichzeitig versuchte ich, jemanden per Hotline zu erreichen, jedoch vergebens. Erst nach mehreren Versuchen – auch spät abends – war ich erfolgreich. Passiert ist jedoch nichts.

Am 21.03.11 schickte ich wieder ein E-Mail an das Kundenportal und erhielt am 24.03. erstmals eine Antwort: "Für die verspätete Beantwortung Ihres Anliegens möchten wir uns entschuldigen und bitten um etwas Geduld."

Am 29.03.11 habe ich per Einschreiben nochmals auf mein Sonderkündigungsrechte hingewiesen (Musterbrief Verbraucherzentrale). Zwischendurch habe ich bei einem anderen Stromanbieter einen Auftrag erteilt. Dieser bekam von Teldafax nur die Kündigung zum 31.12.11 bestätigt. Diese Bestätigung bekam dann auch ich. Auf die Sonderkündigung wurde erst gar nicht eingegangen.

Am 01.04.11 bekam ich eine Jahresrechnung per E-Mail, die ebenfalls falsch war.

Am 09.04.11 kam eine Mahnung per Brief, obwohl ich von Teldafax noch keine korrekte Jahresrechnung (abzgl. Guthaben) bekommen habe. Zuerst das Bedauern, dass das ausstehende Guthaben noch nicht überwiesen wurde, dann eine Mahnung. Was soll das?

Ich habe die Rechnung bis auf die letzte Abschlagszahlung im März 2011 bezahlt. Somit ist bis zum 28.02.11 alles beglichen.

Seit 01.03.11 besteht kein Vertrag mehr laut Verbraucherzentrale. Wieso räumt Teldafax einigen Kunden ein, dass sie der Preisanpassung widersprechen können und der alte Preis bis zum Vertragsende gilt? Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen?

Die EEG-Umlage hat sich in 2011 um ca. 1,5 Cent erhöht. Teldafax wiederum macht gleich fast 4 Cent daraus, und das soll keine Preiserhöhung sein?

In der Kundeninformation heißt es, dass die EEG-Umlage um 70 % gestiegen ist, was ja auch stimmt. Dass dies aber nur 1,5 Cent sind, wissen die wenigsten. Dies hätte ich voll und ganz akzeptiert, aber nicht mehr als das Doppelte.

In der AGB steht eindeutig unter Punkt 7, dass bei Änderung der Preiskonditionen, der Kunde das Vertragsverhältnis kündigen kann.

Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert.
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