Am 13.10.2010 schloss ich über das Internetportal Check24 einen Stromversorgungsauftrag für das Jahr 2011 mit TelDaFax. TelDaFax bot mir an, bei meinem Vorversorger zu kündigen. Leider kündigte TelDafax dann nicht bei meinem Vorversorger (Flexstrom), sondern beim Stromlieferanten, den ÜWK-Krumbach.
Aufgrund dieses Kündigungsfehlers von TelDaFax hatte ich dann plötzlich zwei Stromversorgungsverträge. Einen neuen bei TelDaFax mit 640,00€ für das Strompaket sowie 200,00€ Kaution und einen bei Flexstrom mit 1183,00€.
Die 840,00€ wurden von mir wie vereinbart überwiesen und nach der zweiten Mahnung blieb mir auch nichts anderes übrig, als wie die 1183,00€ an Flexstrom zu bezahlen, da der alte Vertrag ja weiter lief und Flexstrom nicht bereit war, mich aus diesem Vertrag zu entlassen.
Anfang Dezember 2010 wendete ich mich dann ans Service-Center von TelDaFax und schilderte der Dame meinen Fall. Sie sagte, das ganze wäre kein Problem, ich solle einen kurzen Vierzeiler schreiben und ich bekäme mein Geld wieder zurück. Als bis Mitte Januar noch kein Geld von TelDaFax auf meinem Konto eingegangen war, setzte ich mich erneut mit dem Service-Center in Verbindung.
Die Dame sagte mir darauf hin, ich solle das Ganze zusammen fassen und per Fax zusenden, dann würde alles sofort erledigt werden. Gesagt getan, was nicht funktionierte, war die Rücküberweisung von meinen 840,00€. Daraufhin schickte ich den ganzen Vorgang per Einschreiben mit Rückantwort und, nachdem sich nichts tat, etwa vier Wochen später dasselbe nochmals. TelDaFax fand es nicht einmal für notwendig, auf diese Schreiben zu antworten, geschweige das Geld zu überweisen.
Inzwischen habe ich eine Anwaltskanzlei mit der Wahrnehmung dieser Angelegenheit beauftragt, diese setzte TelDaFax eine Frist bis 13.05. und das unglaubliche daran ist, dass TelDa Fax nicht einmal auf dieses Schreiben reagierte. Es wird somit in absehbarer Zeit zur Klage kommen.
Das Ende vom Lied ist, dass ich durch die dilettantische Kündigung von TelDaFax auf einem wesentlich höheren Stromvertrag bei Flexstrom sitzen blieb und die 840,00€ von TelDaFax wahrscheinlich auch in den Wind schreiben kann.