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Antwort zu folgender Beschwerde

1. Ich hatte einen einjährigen Stromliefervertrag mit der Firma FlexStrom. Drei Monate nach Vertragsende hatte es Flexstrom dann tatsächlich geschafft, die Schlussrechnung zu erstellen. Auf dieser taucht der Zählerstand per 31.12.10 auf, laut Flexstrom abgelesen vom EVU (= Energieversorgungsunternehmen) am 31.12.10. Es handelte sich also um einen von Flexstrom angenommenen Wert, dies ergab auch die Nachfrage beim EVU. Dieser Schätzwert war wesentlich zu niedrig (ca. 300 KWh).

Aufgrund der Tatsache, dass ich einen Vertrag für die Abnahme einer bestimmten Strommenge in einem festgelegten Zeitraum geschlossen hatte (1.200 KWh in einem Jahr) und Minderverbrauchsmengen nicht zurückerstattet werden, soll ich diese 300 KWh nun doppelt bezahlen. Einerseits bei Flexstrom, andererseits beim nächsten Versorger, der ja von Flexstrom den zu niedrigen Wert übermittelt bekommen hat. Das scheint aber System zu haben, wie man leicht beim Googeln herausfinden kann.

Nach mehrmaligem e-Mailverkehr mit FS kommt von denen zu diesem Thema mittlerweile gar nichts mehr, so dass ich nun an die Öffentlichkeit gehe.

2. Ein weiterer Punkt ist der auf der Vertragsbestätigung aufgeführte Aktionsbonus i. H. v. 70 € p. a. Auf meine Nachfrage hin, wann mit dessen Auszahlung zu rechnen ist, wurde von mir verlangt, dass ich denen die von FS erstellte Vertragsbestätigung zuschicke. Mein Hinweis, dass von FS erstellte Schreiben ja auch dort vorliegen sollten, wurde ignoriert. Statt dessen kam nun folgender Zweizeiler: "Leider haben Sie uns Ihren Anspruch nicht erläutert, so dass wir ihn an dieser Stelle nicht nachvollziehen können. Wir können die Angelegenheit aber nur dann für Sie prüfen, wenn Sie uns Unterlagen zusenden." Meines Wissens nach müssen Geschäftsbrief ein Dtl. ca. drei Jahre aufbewahrt werden. Ich werde FlexStrom nun die von FlexStrom erstellte Vertragsbestätigung zuschicken. Mal schauen, was dann passiert.

3. Außerdem habe ich laut Schlussrechnung ein Guthaben von 50 €. Das ist bis heute, d. h. fast fünf Monate nach Vertragsende immer noch nicht ausgezahlt.

Leider ist dies kein Einzelfall. Ich hatte privat bereits zwei Verträge mit Flexstrom und jedes Mal gab es erst eine falsche Vertragsbestätigung, anschließend fehlerhafte Schlussrechnungen und lange Wartezeiten auf Beträge, die zurückerstattet wurden. Und immer wieder Telefonate und e-Mailverkehr.

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