Sehr geehrter Herr K.,
ich finde es nicht rechtens, wenn man sich beschweren will, dass man schon an der Pforte abgewimmelt wird. Herr K., Sie erhalten Kenntnis, dass jemand Sie telefonisch wegen einer Beschwerde sprechen will und schicken die Sekretärin vor, weil Sie offensichtlich keine Lust haben, Ihren Job zu machen?
Oder hat das System? Ein tolles Beschwerdemanagement machen Sie da für Trans-O-Flex. Da passt die eigentliche Beschwerde offensichtlich perfekt zum Rest der Transportfirma.
Am 10.10.2011 erhielt die
Distributions GmbH Nürnberg
Systempartner von trans-o-flex
Daimlerstr. 1
90592 Schwarzenbruck
einen Auftrag von "Maxx Paketdienst" zur Beförderung einer Sendung. Die ursprüngliche Zusage lautet Abholung innerhalb 48 Stunden. Bedingung war die vorherige telefonische Avision am Abholort. Bereits das schien zu schwierig, denn die Abholung scheiterte umgehend.
Die erste Zustellung am Zielort sollte bereits am 14.10. erfolgen, wurde jedoch liegen gelassen. Angeblich wurde der Status der Sendung nach einer ersten Beschwerde auf Sofort/Dringend gesetzt. Alles nur bla bla, denn die Sendung wurde auch am 17.10., entgegen allen Beteuerungen, nicht befördert.
Eine weitere Beschwerde ergab, dass der Fahrer die Sendung angeblich schon wieder liegen ließ. Aber wen kümmert das? Die dritte Lieferzusage gab es für den 18.10. Natürlich war auch das wieder nur bla bla, da Kunden ja nicht Ernst zu nehmen sind, wenn sie bezahlt haben. Nach der dritten Beschwerde hieß es dann, am 19.10. würde die Sendung befördert.
Die Geschäftsleitung der Distributions GmbH Nürnberg, Systempartner von Trans-o-Flex war, wie zu erwarten, am 19.10. für die vierte Beschwerde auch nicht erreichbar. Ein Herr W., seines Zeichens Auslieferungsleiter, wies nach einer massiveren Intervention einen Fahrer an, die Sendung doch noch heute zuzustellen. Offensichtlich lag die Sendung entgegen dem ganzen unwahren Geschwätz und der fortgesetzten Ignoranz immer noch beim Transporteur und wird angeblich heute den 19.10. ausgeliefert.
Sollte das, wie die Erfahrung erwarten lassen, wieder schief gehen, wird die Angelegenheit meinem Rechtsschutz übergeben und ein Expressdienst mit der Abholung betraut. Ob da nur noch ein Richter helfen kann, dass die Leute endlich machen, wofür sie sich bezahlen lassen, wird sich dann zeigen müssen. Hier in Bayern nennt der Volksmund so etwas einen "Saustall". Treffender kann man dieses unseriöse Verhalten wohl kaum bezeichnen.
Wer über Trans-O-Flex und deren Partner Waren befördern lässt, sollte es mögen, massiv verschaukelt und mindestens drei mal versetzt zu werden oder nach Alternativen zu suchen. Wer glaubt, dass er dann mit Beschwerden weiter kommt, kann auch gleich an den Weihnachtsmann glauben. Bei Trans-o-Flex wird man jedenfalls schon an der Pforte abgewimmelt. Das Geld abkassieren läuft da wohl deutlich besser. Hoffentlich habe ich mit diesen Firmen nie wieder zu tun.
Mit vorzüglicher Hochachtung