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Antwort zu folgender Beschwerde

Ich war heute im Inter-Markt Gifhorn-Gamsen einkaufen. Es ist ein Discounter mit Lebensmitteln aus den Ostblockstaaten. Die Angestellten sind alles Spätaussiedler.

Zum wiederholten Male ist mir aufgefallen, dass ein sehr großer Unterschied zwischen russisch sprechenden Kunden und Deutschen, die nicht aus Russland kommen, gemacht wird.

Vor längerer Zeit kaufte ich dort etwa 10Kg Putenhälse, die ich gerne zersägt haben wollte. Dafür sollte ich 0,30€ pro Kilo mehr bezahlen. Vor mir war eine russische Kundin, die etwa 20Kg Putenhälse kaufte. Dies wurden ohne Aufschlag zersägt. Eine andere russische Kundin, die diesen Vorfall beobachtet hatte, sprach die Verkäuferin auf die Ungerechtigkeit an, doch sie blieb hartnäckig und wollte von mir die Mehrkosten.

Heute fragte ich nach einen Suppenknochen. "Haben wir nicht, noch was?", bekam ich zur Antwort. Später ging ich nochmal zur Fleischabteilung und fragte, was Suppenfleisch kostet. Antwort: Das steht doch da. Dabei entdeckte ich einen großen Rinderknochen in der Auslage, den sie ja angeblich nicht hatten. Ich kaufte den Rinderknochen und wurde wieder gefragt: "Noch was?"

Mir ist aufgefallen, dass die Verkäuferinnen mit ihren Landsleuten sehr freundlich umgehen und sich mit ihnen auch unterhalten. Nicht nur NOCH WAS!

Möchten die Spätaussiedler in den deutschen Läden auch so bedient werden?

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