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Antwort zu folgender Beschwerde

Ich schloss meinen Vodafone DSL Classic Vertrag am 5.10.2011 im Vodafone Shop am Marktplatz in Göttingen. Ich war mir nicht sicher, wie genau der DSL Anschluss in einem Mehrfamilienhaus geregelt wird (meine erste Wohnung), aus diesem Grund entschied ich mich, den Vertrag persönlich im Shop abzuschließen und nicht über das Internet.

Der, dem Geruch nach zu urteilen, leicht alkoholisierte Vodafone Mitarbeiter nahm meine Daten dann relativ gleichgültig und keineswegs zuvorkommend auf. Dem Vertrag legte er ein Papier bei, auf dem die nächsten Schritte angezeigt wurden. Zunächst sollte ich eine Auftragsbestätigung bekommen.

-Seit dem 5.10 besteht also der DSL Classic Vertrag zwischen Vodafone und mir.

Nachdem ich seit ca. drei Wochen nichts gehört hatte, wurde ich langsam ungeduldig. Vor allem, weil die Auftragsstatus - Abfrage auf der Vodafone Homepage meine Auftragsnummer nicht kannte. Also ging ich am 23. 10. erneut in den Vodafone Shop in Göttingen, um nach meinem Vertrag zu fragen.

Der, dieses Mal äußerst unfreundliche, selbe Mitarbeiter wie bei Vertragsabschluss, erklärte mir nur, dass er gesagt habe, dass die Anschaltung frühstens in drei Wochen erfolgen würde, überprüfte dann meinen Status im Computer und erklärte mir, dass Fragen aufgetaucht wären. Welche Fragen genau konnte er mir nicht erklären. Ich würde von der Hotline hören.

Einen Tag später! (Zufall?) bekam ich tatsächlich einen Anruf von der Vodafone Hotline. Der Mitarbeiter erklärte mir, dass die Telekom keinen Anschluss für das Grundstück meiner Wohnung gefunden habe. Dazu muss ich kurz erklären, dass das Haus, in dem sich meine Wohnung befindet, über vier Wohnungen und einer Pizzeria im Erdgeschoss verfügt. Außerdem wurde die Hausnummer + Straßenname des Hauses kurz vor meinem Einzug geändert. Die Pizzeria sowie eine Wohnung verfügen bereits seit längerem über einen DSL Anschluss. Ich erklärte dem Mitarbeiter dies alles und gab ihm die alte Adresse meines Hauses durch.

Am 31. 10 erhielt ich erneut einen Anruf. Dieses Mal von einer Mitarbeiterin, von der ich das Gefühl hatte, sie interessiere sich tatsächlich für das Problem. Sie erklärte mir, dass das Haus bei der Telekom unter der neuen Adresse gespeichert wäre und die Telekom tatsächlich keinen Anschluss finden könne. Ich erklärte ihr die Situation im Haus und sie riet mir, meine Nachbarn zu fragen, welche Telefonnummer sie besitzen. Die Telekom könne dann feststellen, welcher Anschluss zu mir gehört.

Am 1.11 gab ich der Vodafone Hotline die Nummer der Pizzeria durch, die sich im Erdgeschoss des Hauses befindet. Der Mitarbeiter erklärte mir bei der Gelegenheit, dass der Brief der Auftragsbestätigung zu Vodafone zurückgekommen sei, ich erklärte ihm, dass dies an der geänderten Adresse liegt und dass die Post mittlerweile über die Änderung informiert ist.

Am 2.11. erklärte mir die Hotline, dass die Telekom den Anschluss der Pizzeria gefunden habe, dass es sich aber um eine andere Hausnummer handele. Ich erklärte dem Mitarbeiter, dass dies möglich sein kann, dass die Pizzeria direkt unter meiner Wohnung liegt. Auf die Frage, wie lange mein Anschluss jetzt noch dauern würde, antwortete der Mitarbeiter mit zwei bis drei Wochen.

Danach hörte ich ca. drei Wochen nichts von der Hotline. Am 18.11 bekam ich einen Anruf der Vodafone Hotline, den ich verpasste. Als ich zurückrief, konnte der Mitarbeiter nicht genau herausfinden, warum die Hotline mich angerufen haben könnte. Nachdem er intern etwas nachgeforscht hatte, begnügte er sich damit, sich von mir noch einmal die gesamte bisherige Geschichte meines Anschlusses anzuhören und erneut nach der Nummer der Pizzeria zu fragen. Auf die Frage meinerseits, wie weit mein Auftrag denn nun sei, antwortete er, ich solle mit zwei bis drei Wochen rechnen.

Nachdem ich mir alles noch einmal vor Augen geführt hatte, rief ich erneut bei der Hotline an. Eine Mitarbeiterin erklärte mir dann, dass die Telekom erneut (am 16.11.) durchgegeben hätte, dass mein Anschluss nicht versorgt sei. Sie versprach mir, sich schnellstmöglich darum zu kümmern, nahm erneut die Nummer der Pizzeria auf und erklärte mir, man würde sich am nächsten Tag bei mir melden. Das ist heute drei Tage her.

Seit Vertragsabschluss sind es 47 Tage, das sind mehr als sechs Wochen. Auf dem Zettel, auf dem die nächsten Schritte aufgeführt sind, bin ich beim ersten von insgesamt fünf Schritten.

Wieso sollte ich nur ansatzweise glauben, dass ich in nächster Zeit (1 Monat) über einen Internetanschluss verfüge? Vor allem aber hat sich seit dem 1.11. nichts geändert. Vodafone verfügte am 1.11. über die gleichen Informationen wie heute: 21.11. Wieso man mich am 18.11. erneut nach der Nummer der Pizzeria frage, ist mir schleierhaft. Es lässt sich mir nur dadurch erklären, dass die Hotline keinerlei Überblick über das Problem besitzt.

Was man drei Wochen lang seit dem 1.11. für meinen Auftrag getan hat, ist mir ebenfalls nicht zu erklären. Aus meiner Sicht kümmert sich bei Vodafone niemand um das Problem und keiner weiß, was welche Abteilung und welcher Mitarbeiter bereits getan hat oder eben nicht. Dazu passt ebenfalls die Tatsache, dass ich mehrmals während dieser Zeit am gleichen Tag von mehreren Mitarbeitern angerufen wurde, die von mir DAS GLEICHE wissen wollen. Ich erklärte dem zweiten Anrufer dann öfters den aktuellen Stand, woraufhin ER SICH BEI MIR BEDANKTE, DASS ICH IHN ÜBER DEN AKTUELLEN STAND INFORMIERT HABE.

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