Seit September 2011 habe ich meinen Vertrag bei der T-Com gekündigt und habe zu 1&1 gewechselt.
Eine Entscheidung, die ich seit etwa einem Monat täglich bedaure. Seit ein Paar Wochen bin ich gezwungen, mittlerweile täglich eine Störung bei 1&1 zu melden. Aufgrund des Komplettanschlusses kann ich die Störung natürlich nur durch Anruf mit meinem Handy melden, wodurch weitere Kosten entstehen. Der Hals wird schon wieder dicker.
Standard 1&1: ein Port Reset wird durchgeführt bzw. Port hat sich aufgehängt, wie auch immer. Nach dem Telefonat funktioniert das Internet dann wieder für genau einen Tag od. kürzer. Zwischenzeitlich hat man gar keinen Internet etc.
Beim letzten Anruf wurde die Bandbreite dann von 6000 auf 2000 festgesetzt, um die Stabilität der Leitung zu gewährleisten. Und siehe da, am nächsten Tag wieder kein Internet! Hat ja toll funktioniert.
Aus diesem Grund habe ich heute drei Mal mit der Störungsstelle telefoniert (mein Handyanbieter freut sich). Die Gespräche wurden immer wieder unterbrochen (hatten wahrscheinlich keine Lust, ist ja auch Sonntag). Hartnäckig immer wieder probiert und vor etwa 15 Minuten einen super lustigen Vogel am Telefon gehabt.
In diesem Gespräch erkundigte ich mich nach einem Surfstick. Diesen wollte ich kostenlos von 1&1 erhalten, um im Störungsfall überhaupt erreichbar zu sein, das funktioniert natürlich nicht. Kaufen kann ich diesen natürlich gerne (bevor ich einen Surfstick bei 1&1 kaufe, schmeiße ich mein Geld lieber weg od. kauf diesen bei der Konkurrenz). Na ja, auf Befragung teilte dieser Mitarbeiter von 1&1 mit, dass man als Kunde gar nichts machen könnte. Es würde ja auch meine Mitwirkungspflicht sein, um Störungen zu melden. Auf Befragung: ja, auch täglich (nein, ich habe ja auch nichts anders zu tun). Habe mich dann nach einer Kündigung erkundigt. Mein Vertrag läuft bis 2013 und ist natürlich vorher nicht zu kündigen. Antwort Mitarbeiter 1&1: dann müssen sie die Störung mal täglich melden. Meine Antwort: Dann werde ich die Rechnung zurück buchen lassen. Antwort 1&1: Wir haben eine gute Inkassofirma.
Aus gesundheitlichen Gründen bin ich auf einen Telefonanschluss angewiesen. Seit Wochen muss ich täglich mit 1&1 telefonieren, damit ich diesen Nutzen kann. Bislang wurde weder das Problem beseitigt, noch möchte man mir mit einem kostenlosen Surfstick entgegen kommen. Von dem unverschämten Vogel von Mitarbeiter mal ganz zu schweigen (In dem Gespräch, dem Kunden mal eben zeigen, dass 1&1 wohl am längeren Hebel sitzt.)
Ich frage mich wirklich, warum ich meinen Anbieter gewechselt habe. Dann lieber 10 EUR mtl. mehr bei der T-Com bezahlen. Hier kann man den Kundenservice wenigstens kostenlos erreichen bzw. das Unternehmen zeigt sich doch wohl etwa kulanter.
Seit der letzten Störungsmeldung habe ich wieder Internet, 230 kbit. Antwort 1&1: Sie sind doch online, wo ist das Problem? Das Problem ist, dass ich bei 1&1 einen zweijährigen Vertrag abgeschlossen habe, das ist das Problem!
Ich sehe es eigentlich so, dass ich mit 1&1 einen Vertrag abgeschlossen habe. 1&1 ist ja auch in der Lage, die mtl. Rechnungsbeträge von meinem Konto einzuziehen. Im Gegenzug dazu sollte man auch in der Lage sein, mir einen Internet- u. Telefonanschluss zur Verfügung zu stellen. Leider ist dies nicht der Fall.
Mein Vorschlag: Surfstick u. SIM Karte, welche ich mit meiner Fritzbox verbinden kann (ist ja wohl auch nicht zuviel verlangt). Aber aus welchen Gründen muss ich für diese Kosten aufkommen? Das Problem liegt ganz klar bei 1&1.
Ich bin gespannt, ob dieses Problem noch gelöst werden kann und wie kulant sich 1&1 zeigt. Das letzte Kundengespräch war unterste Schublade.