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Antwort zu folgender Beschwerde

Meine Eltern schenkten mir zum Einzug in die neue Wohnung eine Waschmaschine. Laut Verkäufer meldet sich der DHL beim Empfänger, wann die Waschmaschine ankommt, damit jemand da ist, der sie empfängt. Daraufhin bekam ich eine Mail, in der stand, dass meine Waschmaschine morgen Vormittag bei mir ankommen soll.

Da ich momentan bei einem neuen Arbeitgeber angefangen hatte, musste ich diesen darum bitten und hoffen, dass ich am nächsten Tag später kommen werde, da meine Waschmaschine kommt. Er erlaubte mir dies und ich wartete am nächsten Tag auf meine Waschmaschine. Nichts!

Ich rief beim DHL in Renningen an und fragte, wo meine Waschmaschine bleibt. Sie entschuldigten sich und versicherten mir, sie kommt morgen Vormittag. Ich ging auf Arbeit und fragte nochmals und entschuldigte mich bei meinem Chef, da ich ja auch nichts dafür konnte. Er erlaubte mir ein weiteres Mal, vormittags auf meine Waschmaschine zu warten.

Am nächsten Tag wartete ich also auf meine Waschmaschine, wieder nichts! Ich rief nochmal an und fragte, was das soll und wann die nun wirklich kommt? Er sagte mir in etwa drei Tagen, also an einem Freitag soll die Waschmaschine nun endlich ankommen. Allerdings konnte ich nun nicht noch ein drittes Mal meinen Chef fragen (das versteht sicher jeder von euch) und fand mich damit ab und gab meiner Vermieterin Bescheid, dass die Waschmaschine vor 11 Uhr ankommt und sie sie vielleicht entgegen nehmen könnte.

Sie versprach mir, die Waschmaschine anzunehmen, wenn sie vor 11 Uhr da ist, da sie ab 11 Uhr in den Urlaub fährt. An dem Zustellungstag war ich auf dem Weg zur Arbeit, da rief mich der DHL Fahrer auf meinem Handy an und sagte mir, er könne die Waschmaschine nicht abliefer,n da unser Vermieter nicht dabei hilft, die Waschmaschine an meine Haustür (10 Treppenstufen nach unten) zu tragen, was ich auch verstehe. So nahm er die Waschmaschine wieder mit.

Als ich daheim ankam, fragte ich meine Vermieterin nach dem DHL Fahrer, da dieser mir am Telefon sagte, unser Vermieter sei sehr unhöflich gewesen. Sie erzählte mir wiederum, der DHL Fahrer sei unhöflich gewesen, da ihm niemand half, die Waschmaschine zu tragen, was ja auch nicht die Aufgabe unserer Vermieterin ist. Ich rief daraufhin den DHL an und fragte aufgebracht, ob ich die Waschmaschine auch selber abholen könnte.

Ich maß davor meinen Fiat Punto aus, ob die Waschmaschine da überhaupt reinpasst. Er versicherte mir, ich könne die Waschmaschine vor 17 Uhr abholen, so machte ich mich auf den Weg nach Renningen (etwa 45min Fahrt bei Feierabendverkehr).

In Renningen angekommen, suchte ich erst mal jemanden, der mir weiterhelfen konnte. Allerdings liefen dort nur Fahrer rum. Ein Fahrer nahm mich dann mit durch das komplette Gebäude und lieferte mich an einer Stelle ab, an der normalerweise keine Kunden hinkommen sollten (laut Angestellten, der mich dann zum richtigen Ort mitnahm). Dort angekommen traf ich auf den Angestellten, mit dem ich zuvor telefoniert hatte. Dieser ging dann mit mir zum Selbstabhollager und dort stand meine Waschmaschine.

Ein Fahrer buxierte die Maschine auf den Hubwagen und ich musste dann mit meinem Punto rückwärts zur Rampe fahren neben riesigen Containern für LKWs. Hätte ich ein größeres Auto gehabt, wäre ich gar nicht dort hingelangt. Es war einfach eine bescheidene Situation, als Frau vor etwa sieben Männern rückwärts zu fahren, darunter auch Fahrer, die nichts besseres zu tun hatten, als mir beim rückwärts fahren zuzusehen. Einer sagte sogar, nachdem ich fertig war mit Rückwärtsparken: "Ha ha, na? Kommste jetz öfters?" Ich weiß ja nicht, aber so möchte man nicht behandelt werden als Kunde. Zum Glück hab ich genug Humor in diesem Moment gehabt und einfach nur darüber gelacht.

Nach dem ganzen Gemurkse war meine Waschmaschine endlich in meinem Auto und ich fuhr sie dann nach Hause, wo ich sie dann mit meinem Freund zusammen die Treppen runter geschoben habe.

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