Zum ersten Mal in meinem Leben befasste ich mich mit der Kündigung meines Mobilfunkvertrages. Dass dies große Überraschungen für mich aufdeckte, wusste ich da noch nicht.
Ich rief vorher bei der Kundenhotline an, um nachzufragen, welche Unterlagen benötigt werden. Die Kündigung wurde mir von Vodafone zum 27.12.2011 bestätigt. Damit war für mich vorerst alles erledigt.
Als ich danach noch immer Abbuchungen von Vodafone erhalten habe, entschloss ich mich, mal bei Vodafone nachzufragen, warum dies denn passiert. Daraufhin übermittelte mir die Dame von der Kundenhotline, dass dies der Preis für die Partnerkarte ist und warum ich diese denn nicht gekündigt habe. Da fiel mir erst mal die Kinnlade zu Boden!
Von einer Partnerkarte hörte ich zum ersten Mal in meinem Leben. Gesehen oder benutzt habe ich diese noch nie. Die Mitarbeiterin von Vodafone teilte mir mit, dass diese bereits seit 2006 existiert. Gut zu wissen, dass ich an Vodafone seit etwa fünf Jahren jedes Monat Geld schenke.
Sind dies denn die üblichen Geschäftspraktiken in diesem Unternehmen? Einem (damals 18 Jährigen) jungen Mann einfach mal eine Partnerkarte ohne jegliche Aufklärung unterzuschieben? Auch finde ich es sehr kundenfreundlich, dass mich das Unternehmen Vodafone nie darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich seit fünf Jahren für etwas bezahle, wovon ich gar nichts weiß. Dabei habe ich in meinem Gespräch vor meiner Kündigung noch bei der Hotline nachgefragt, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt, wie ich mir Geld sparen kann. Auch da wurde nichts von einer Partnerkarte gesagt.
Bezüglich diesem Thema werde ich wohl einen Termin beim Anwalt ausmachen. Da ich die Kündigung auf die Vertragsnummer und nicht auf die verschiedenen Mobilfunknummern geschrieben hatte, ist es nicht zulässig, mir Rechnungen für diese "angebliche Partnerkarte" auszustellen. Ich bitte um Erstattung der Rechnungen von Januar bis März 2012 und dass zukünftig keine weiteren Abbuchungen erfolgen.