Fangen wir mal am 07.10.2011 an. Dort bestellte ich einen Tisch, der laut Angabe von Neckermann noch vor Weihnachten geliefert werden sollte. Das wurde aber nichts und so bekam ich nach meiner Reklamation ein Schreiben, wo man mir die Lieferung für die siebte Kalenderwoche 2012 versprach, da die Nachfrage so hoch ist. Auch das wurde nichts und meine noch offene Bestellung verschwand einfach aus meiner Bestellliste.
In der 13. Kalenderwoche bekam ich einen Anruf von Neckemann, dort teilte man mir die Löschung des Auftrages mit, da der Artikel nicht mehr lieferbar ist, und sicherte mir einen Schadenersatz von 10 Prozent des Kaufpreises zu. Das hat dann auch geklappt. Den Tisch gibt es übrigens in mehreren Möbelmärkten noch günstiger zu kaufen und dort gibt es keine Lieferprobleme, wie man mir sagte.
Am 16.03.2012 bestellte ich verschiedene Stuhlhussen, also nicht nur ein Modell. Nun kam heute (02.04.2012) die Nachricht, es könne wegen der großen Nachfrage nicht geliefert werden. So platzen bei Neckermann die Ostergeschenke und nicht nur das, denn der Gutschein über 10,00 Euro geht damit auch gleich verloren, da dieser nun vergeben war und auch dessen Frist verstrichen ist.
Das riecht an unlauteren Wettbewerb, denn in der Absage wird mir gleich mitgeteilt, bei Neckermann mir andere Artikel auszusuchen, natürlich ohne Gutschein. Ich habe solche Manöver schon einmal erlebt und das war bei einem anderen großen Versandunternehmen, was es jetzt nicht mehr gibt.
Jedenfalls gibt es schon einen faden Nachgeschmack, wenn mehrere Artikel nicht mehr geliefert werden können.