Ich bin seit 1 Jahr Besitzer einer BahnCard25. Diesen Monat wurde meine BahnCard mit der neuen gewechselt. Da auf der Bahncardfett 04.13 und auf der alten 04.12 draufstand, habe ich die Karte gewechselt und nicht beachtet, dass die Gültigkeit erst mit dem 15. und nicht, wie ich davon ausging (was auch logischer wäre), ab den 1. in Kraft dritt (stand da auch etwas kleiner). Mein Fehler, aufgefallen ist das erst der Kontrolleurin im Zug.
Zuerst sollte ich nachzahlen, was ich nicht konnte, da ich nicht genügend Bargeld da hatte und sie keine EC-Karten annahmen (nur Scheck oder Kreditkarten). Also hab ich ihr meinen Ausweis gegeben und sie mir einen Zettel und mit der Aussage: "Sie brauchen nichts mehr zu machen. Sie werden lediglich nur Post bekommen und alles passt." Die Frau war auch freundlich und höflich und alles, also dachte ich mir nichts dabei.
Als ich dann aber auf den Zettel schaute stand da: "Sie konnten heute bei der Fahrkartenprüfung keine gültige Fahrkarte vorlegen. Nach den geltenden Tarifbestimmungen sind Sie verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen den erhöhten Fahrpreis zu zahlen. Ansonsten kommen weitere Kosten auf sie zu (.) Zahlungsbetrag: **101,00 EUR."
Ich bin also, trotz der Aussage der Kontrolleurin (erstmal ohne BC25) zum DB Reisezentrum gegangen, da ich glaubte, sie hätten meine Daten in der Datenbank und ich müsse nichts oder nur wenig (bis 20 €) nachzahlen, da sie da ja nachsehen könnten. Fehlanzeige, Daten in Datenbank ja, ist aber nicht gültig, nur wenn ich ihnen die BC25 vorlege, muss ich 7€ nachzahlen, ansonsten (es war der 10.) eine Ersatzkarte beantragen, wenn ich meine, alte verloren hätte oder die 101,00€ zahlen.
Ich hatte Gott sei dank noch die alte Karte, dennoch ist dies, was Kundenservice angeht aller unterste Schublade und ich habe so was Kundenunfreundliches persönlich noch nicht erlebt. Da wird man sogar bestraft, eine BC25 zu kaufen, da ich mit einem normalen Fahrpreis (mit BC25 24,90€ ohne ca. 34€) hätte locker durchfahren können, ohne den Dreck mit BC25 und auch ohne dass fast dreifaches des Fahrpreises nachzuzahlen. Es kommt mich nämlich nun auf 125,90€, die ich der Bahn zahlen müsste. Wozu haben sie eine Datenbank, wo drin steht, dass ich eine gültige BC25 zu dem Zeitpunkt besessen habe, wenn sie diese nicht als Beweis für den Besitz eine BC25 gelten lassen?
Ich fordere nur eine bessere Regelung dieses Systems (nach dem Jahr kündige ich auch meine BC25, sofern sich dies nicht bessert) und auch, dass die Kontrolleure absichtlich falsche Informationen liefern, nur damit wir noch mehr zahlen müssen. Hätte ich ihr geglaubt und blind vertraut, wäre ich finanziell auf dem Boden.