Ich habe Mitte April meinen Telefon- und DSL-Vertrag bei Vodafone (ex-Arcor) gekündigt und gleichzeitig um ein neues Angebot gebeten mit üblichen Standardleistungen, wie Sie Vodafone auch für ihr Classic-Paket im Web anbietet.
Vier Tage später ging die Anruferei von Vodafone los: 2 mal am Tag auf Festnetz, einmal am Tag auf das Handy - ohne auf den Anrufbeantworter oder die Mailbox zu sprechen. Ich bin aber Angestellter, also tagsüber nicht da, und in der Arbeit telefoniere ich nicht privat, außerdem wollte ich erst eine Kündigungsbestätigung haben.
Acht Tage später schrieb ich per E-Mail an kundenervice@vodafone.de genau das: Bitte erst mir eine Kündigungsbestätigung schicken, dann ein neues Angebot und dieses bitte schriftlich per Mail; 10 Minuten später ging wieder die Anruferei los, erst Festnetz, dann Handy -> ohne eine Nachricht zu hinterlassen.
Nach zehn Tagen kam die Kündigungsbestätigung per Post; ich habe per Mail mich höflich bedankt und um ein schriftliches Angebot per E-Mail gebeten und darum gebeten, mich bitte nicht anzurufen! 10 Minuten später wieder beide Telefone.
Ok, ich sauer an das Handy gegangen, Sprachwirrwarr (Callcenter?) -> aufgelegt - und zwar nicht von mir, sondern von der Vodafone-Servicenummer!
Einen Tag später habe ich mich über dieses Verhalten beschwert wieder per E-Mail und per Fax an Ratinger Faxnummer und nochmals um ein schriftliches Angebot per E-Mail gebeten mit Fristsetzung. Zehn Minuten später klingelt das Handy mit Vodafone-Servicenummer, ich gehe ran -> aufgelegt von der anrufenden VF-Stelle.
Eben gerade klingelt Festnetz (Vodafone-Servicenummer), ich gehe ran -> aufgelegt von der anrufenden Vodafone-Stelle! Angebot per E-Mail habe ich keines bekommen.
Bewertung und Kommentar eines solchen Verhaltens kann man sich natürlich sparen, das Verhalten spricht für sich. Meines Erachtens ist das dann auch kein Einzelversagen / Einzelfehlverhalten mehr, das ist klassisches Managementversagen / Geschäftsleitungsphilosophie.
Wenn man seine Kundenbetreuer mit 8 Euro/h (?) Brutto abspeist, dann können die gar nicht anders und wollen auch nicht anders. Ausgebeutete interessieren sich nicht für das Wohlergehen ihres Ausbeuters oder dessen Kunden.