Das hier ist weniger eine Beschwerde als vielmehr konstruktive Kritik. Obwohl je länger ich darüber nachdenke, desto mehr würde ich auch "ja" zu einer Beschwerde sagen.
Vielfach liest man hier sinngemäß, nachdem eine Beschwerde vom BF beantwortet wurde: "Beschwerdestatus wurde nach Rückfrage wie folgt geändert: Beschwerde ist gelöst." Aber niemand hält es auch nur ansatzweise für nötig zu schreiben, WIE oder WODURCH die Beschwerde gelöst wurde.
Mal nur ein einziges Beispiel, z. B. eine Beschwerde über Hermes, wo der Bote (trotz eindeutiger mehrfacher Aufforderung) den Weg des BF mit dem Transporter befahren hat, obwohl der a) nicht dafür geeignet ist und b) das durch Beschilderung etc. vom BF verboten wurde. Die Lösung war seinerzeit: "Beschwerde ist gelöst". Der Leser wüsste aber gerne, WAS genau dazu geführt hat, dass die Beschwerde gelöst ist. Läuft der Bote jetzt vom Tor bis zur Haustür oder darf er jetzt den Weg doch befahren oder oder oder.
Versteht ihr, was ich meine? Da wird hier eine Rekla eingestellt, man erhält ggf. nützliche Tipps zur Lösung dieser (natürlich gibt es auch "andere" Kommentare, die mehr sinnbefreit sind), die Firma meldet sich mit Standard-Sätzen (bitte senden Sie Ihr Anliegen an xy@abc.de) - und es gibt eine Lösung. Aber keiner erfährt, wie genau es dazu gekommen ist.
Verpassen die Firmen den Beschwerdeführern einen "Maulkorb" als Bedingung dafür, dass man die Beschwerde ernst nimmt bzw. bearbeitet? Wenn ja, ist das eine Sache - aber ansonsten ist es meines Erachtens nicht in Ordnung, die Reklas "halb fertig" stehen zu lassen, wenn man nicht den Grund für die Lösung erfährt.