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Antwort zu folgender Beschwerde

Vor mehr als einem Jahr ließ ich mein Fahrzeug bei Pneumobil Darmstadt reparieren. Es wurde u. a. der Getriebe-Simmering an der Schaltwelle erneuert. Nach zwölf Monaten kamen die ersten verdächtigen Getriebegeräusche. Erst ganz leise, dann immer lauter.

Der Getriebeexperte eines Tuning-Unternehmens stellte vor ca. zwei Wochen die Diagnose auf, das Getriebe ist defekt. Die Ursache: Die Schaltwelle wurde durch das benutzte Werkzeug angekratzt. Die Rillen sind so tief, dass man sie mit dem Finger spürt. Diese Unebenheiten beschädigten den neuen Simmering, unbemerkt lief tropfenweise das Getriebeöl aus. Das Getriebe lief „trocken“ und muss ausgetauscht werden.

Die lange Zeitspanne zwischen der „Reparatur“ und der Entdeckung des Fehlers ist durch lange Autobahnfahrten bedingt. Dabei wird nicht geschaltet, am Simmering gibt es keine Reibung.

Ein Vertragsanwalt des ADAC bestätigte, dass die Werkstatt zwei Jahre zur Gewährleistung verpflichtet sei.

Ich habe den Fehler sofort nach der Diagnose schriftlich gemeldet, es kam aber überhaupt keine Antwort, keine Reaktion, nichts. Daraufhin habe ich die Zentrale der Fa. Pneumobil in Breuberg (Odw.) benachrichtigt – mit dem gleichen Ergebnis. Für das Fahrzeug gibt es kein Austauschgetriebe, ein neues würde inklusive Einbau etwa 7.000 € kosten.

Es war nicht der einzige Fehler, den sich Pneumobil an meinem Fahrzeug geleistet hat. Er war lediglich versteckt und wirkte sich erst nach langer Zeit aus. Die anderen: Falsche Federn an den Vorderrädern bestellt, dadurch wurde unser Jahresurlaub (geplant waren zwei Wochen) wegen dreitägiger Wartezeit verkürzt. Einen weiteren von Pneumobil verursachten Fehler konnte die Firma über eine Stunde lang gar nicht finden, dann war Dienstschluss. Ein ADAC-Ingenieur („Gelber Engel“) brauchte am nächsten Tag zur Feststellung und Reparatur ganze 15 Minuten.

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