“Prädikat: Richtig ekelhaft” Die Zustände auf der Strecke München-Salzburg stinken bei der DB AG - im wahrsten Wortsinn – bis zum Himmel! Und das seit längerem Zeitraum. Ich konzentriere mich heute nur mal auf die Sauberkeit in den Zügen. In den noch gar nicht so alten Doppelstockwagen sind bereits die Sitze größtenteils in einem ekelerregendem Zustand. Am Fensterplatz finden Sie ständig von Haarfett verschmierte Scheiben vor. Der Fußboden macht den Eindruck, dass er Weihnachten 2011 das letzte Mal gewischt wurde. Sind die Fenster innen mal ausnahmsweise sauber, haben diese außen eine Patina angesetzt, dass man den Eindruck nicht los wird, Salzburg bis München ist ein einziges durchgehendes Braunkohlenrevier - das ist am besten zu erleben aus dem Fenster eines IC oder Eurocity! Bei der letzten Fahrt stand Wasser im Toilettenraum, der anschließend mit nassen Schuhen verlassen wurde. Am 5.07.2012 um 9:00 “platzt mir dann der Kragen”! Ich hatte mich geweigert, zusätzlichen Aufpreis für das Streckenstück von Traunstein nach Bernau – auf der Fahrt nach München - zu bezahlen. Ich war im Besitz eines bereits neuerdings, fahrpreiserhöhten Bayernticket zu € 22,-- und bin eine Viertel Stunde zu früh, also um 8:45 wochentags eingestiegen!
Ich weise auch hier obendrein auf die permanenten Verspätungen auf der Strecke Salzburg - München und umgekehrt hin. *
Gerne hätte ich auch den Aufpreis in Kombination mit Bahncard 25 bezahlt, hätte ich mich nicht wieder mühsam mit Gepäck durch 3 Doppelstock-Waggons durcharbeiten müssen, um endlich einen einigermaßen sauberen Sitzplatz zu bekommen, in Kauf nehmend, dass die linke Verkleidung mit Kaffee und sonstigen Zeugs verkleckert und verklebt war. Auf der anderen Seite des Ganges der Blick auf verschmierte Abfallbehälter! Ausnahmsweise heute mal fast keine am Boden herumliegenden Zeitungen und überquellende Abfallbehälter mit Bierflaschen oben auf. Wir sind seit 50 Jahren Vielfahrer-Kunden bei der DB AG und der vormaligen Deutschen Bundesbahn und lassen uns so etwas nicht mehr gefallen. Die Akzeptanzschwelle ist jetzt längst überschritten. Andere benützte Bahngesellschaften, wie z. B. SÜDOSTBAHN BAYERN, die von Freilassing ausgehende österreichische WESTBAHN & die BLB (Berchtesgadener Landbahn) sowie die REGIO GÄUBODENBAHN sind mustergültig als Vorbild in Kundenservice und Reinlichkeit anzuführen. Es ist ein Wohlgefühl, auf den Strecken dieser aufgezählten Bahngesellschaften zu fahren. Für den Standard bei DB AG bleibt dann nur noch das “Prädikat: Richtig ekelhaft”!
.
* hier ist anzufügen, dass auf der KSB Strecke 951
München - Rosenheim - Traunstein - Salzburg
aufgrund der Permanent-Verspätungen wegen Streckenbauarbeiten mit zeitaufwendigen Schienenersatzverkehr oder zusätzlichen Streckenhalts und nicht wartenden Anschlußzügen oder 2 Totalausfällen in Salzburg Hbf. in den letzten 6 Monaten (wir haben dadurch 3 mal Konzerte in Salzburg verpasst) eine sich addierenden Abweichzeit zu den vorgegebenen Planankünften mit insgesamt 150 Minuten ergeben hat.
Ferner hatten wir auf der Fahrt von Castrop-Rauxel nach München Hbf am 2.05.2012 eine Zug-Verspätung des ICE 723 von Düsseldorf Hbf nach München über 40 Minuten (wegen Triebwerkschadens Stop u. a. in Montabaur und Limburg!)