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Antwort zu folgender Beschwerde

Sehr geehrter Herr Filor,

da die im Wohnpark Karslhorst in mehreren Baucontainern untergebrachten Bauarbeiter aus Osteuropa und Asien jetzt auch für Sie den Bau des Familiendomizils InCasa auf dem vorgenannten Gelände durchführen, wende ich mich direkt an Sie.

Offenbar ist die Lebensqualität der in Baucontainern auf dem Gelände des Wohnparks Karlshorst zusammengepferchten Bauarbeiter so gering, dass Sie die 12 Stundenschichten von Montag bis Samstag zum Feierabend und am Wochenende nur mit Unmengen von Alkohol und lauter Musik verarbeiten können.

Was einerseits erklärbar andererseits jedoch für die Anwohner, die hier Wohngeld oder Miete zahlen, unhaltbar ist.

Zumal ja die Erfahrung des Wohnparks Karlshorst (nachzulesen unter Filor & Pfeffer Immobilienmanagement), ihnen also nicht unbekannt, zeigt, dass unerfahrenes Baupersonal ohne Anleitung bei Arbeiten unter Alkoholeinfluß nur Baupfusch produzieren kann.

Da Sie als Makler des Bauvorhabens InCasa die Verantwortung für die fachgerechte Ausführung des von Ihnen angebotenen Bauprojektes gegenüber den Erwerbern einerseits und gerade wegen der extrem hohen Provision von 3% des Kaufpreises bei Versprechen wie ein ruhiges Fleckchen in der Stadt, Rückzugsmöglichkeiten, Design und hochwertiger Ausstattung verantwortlich sind, hier meine Empfehlung an Sie:

Bringen Sie die Bauarbeiter menschenwürdig unter.

Sorgen Sie für eine Wohnatmosphäre für die bereits dort lebenden Menschen ohne Beschallung mit osteuropäischer Musik bis in die frühen Morgenstunden, lautstark kommunizierenden Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Müll ohne Ende.

Ich denke, bei Provisionen von ca. 8000,- bis 11000,- Euro pro Maisonette Wohnung ist eine Unterbringung der Bauarbeiter in einer einfachen Pension oder einem Wohnheim durchaus finanzierbar.

Oder fragen Sie doch einfach den Bauträger. Bei einem Kaufpreis von 276.000,- € bis 386.000,- € pro Wohnung ist doch sicherlich eine entsprechende Unterbringung der Arbeiter möglich.

Zumal es sich ja nun wirklich nur um eine Handvoll Bauarbeiter handelt, die jedoch den Krach ganzer Kompanien veranstaltet. Vielleicht stimmt dann auch die Qualität der Bauausführung und die Zufriedenheit der Anwohner wächst.

Ach und bitte streiten Sie hier nicht ab, dass diese Arbeiter auch für Sie tätig sind, das ist hier täglich sichtbar und macht Sie nur unglaubwürdig.

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