Am Donnerstag, 13.9.2012, ging in der Seniorenresidenz Uferpalais in Berlin-Spandau der einzige Fahrstuhl in dem Gebäudeflügel, in dem meine Eltern im 7. Stock wohnen, zum wiederholten Mal kaputt.
Die Firma Vestner, Hersteller und Warter des Aufzugs, ist nicht nur nicht in der Lage, den Aufzug einigermaßen störungsfrei zu betreiben, sondern kann ihn auch nicht innerhalb von wenigen Stunden reparieren. Die Reparatur ist derzeit (17.9.2012) für morgen, den 18.9.2012, fünf (wirklich fünf!) Tage nach dem Ausfall, vorgesehen.
Rund 30 alte Leute, die meisten auf einen Rollator und damit einen Aufzug angewiesen sind, können nicht zum Mittagessen hinunter, können nicht einkaufen gehen, können nicht an die frische Luft, sondern müssen hilflos in ihren Wohnungen ausharren oder notdürftig versorgt werden oder mit Hilfe eines Treppenrollstuhls, den die Verwaltung der Einrichtung nach einigem Hin und Her beschafft hat, mühevoll hinauf- und hinunter transportiert werden (Dauer pro Weg und Person: 10-15 Minuten).
Ach ja: Mehrfache Anrufe bei der Berliner Niederlassung der Firma Vestner haben natürlich nichts genutzt. Weder bekommt man jemanden mit Verantwortung an den Apparat, noch ruft jemand trotz mehrfach geäußerter Bitte zurück.
Soll man so einer Firma seine Bewegungsfreiheit anvertrauen? Wenn ich mal ins Altenheim muss, werde ich zuerst nach dem Hersteller der Aufzüge fragen.