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Antwort zu folgender Beschwerde

Zum 1.07.2012 habe ich den Stromanbieter gewechselt und den 2500 kW-Jahresverbrauchstarif von Löwenzahn, statt bisher Flexstrom, gewählt. Der Vertrag ist ein Ökostrom-Tarif!

Auf einen von Löwenzahn angebotenen um 35 % höheren Tarif mit zwölfmonatiger Preisgarantie verzichtete ich, weil ich eine Erhöhung im normalen Rahmen - bis zu 15 % - in Kauf genommen hätte.

Aber:
Jetzt, elf Wochen nach Vertragsbeginn, erhielt ich vorgestern ein Anschreiben mit einem Standardtext zur (politischen) Entwicklung der Energiepreise bis zum Jahr 2020. Dort wird mit einem allgemeinen Rundumschlag die Erhöhung der Beschaffungskosten durch den zunehmenden Anteil aus alternativen Energiequellen (bis zu 30 % bis 2020) aufgrund des Atomausstiegsvertrages begründet.

Aufgrund dieser Prognose - es gibt auch andere - wurde mir eine saftige Preiserhöhung mitgeteilt, die sich ab 1.1.2013 wie folgt darstellt:

Strompreis bisher € 0,1322, neu € 0,2559, Steigerung um 93,57%

Grundgebühr bleibt bei € 7,99

Wohlgemerkt: es handelt sich bei meinem Vertrag um einen aktuellen Ökostrom-Tarif, es werden weiter Kunden mit diesem Tarif angeworben! Die vorgetragenen Argumente waren/ sind also bei der Kalkulation des Tarifs bereits bekannt.

Nach einer ersten Recherche habe ich im Netz gesehen, dass ich natürlich kein Einzelfall bin. Doch einfach nur vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, halte ich für ein zu schwaches Signal.

Hat jemand einen Tipp, wie oder wo man erfahren kann, wie sich die Preise an der Strombörse in Mitteldeutschland entwickelt hat, um die Preisentwicklung dieser Löwenzahn-Bezugsquelle nachvollziehen zu können?

Wer fühlt sich noch von Löwenzahn geschädigt und wäre bereit, sich gemeinsam mit mir gegen diese Preispolitik notfalls auch juristisch zu wehren?

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