Wie unterirdisch peinlich die GEZ sich verhält, ist absolut unglaublich. Diese "Behörde" kennt noch nicht einmal ihre eigenen Informationen, die sie für uns "Teilnehmer" - was auch schon ein Hohn ist - auf Ihrer eigenen Homepage bereit hält.
Seit August 2011 "korrespondieren" wir nun schon miteinander - nachdem wir, mein Lebensgefährte und ich, zusammengezogen sind, hat er sich per Fax am 23.08.12 bei der GEZ abgemeldet (siehe hierzu auch den Screenshot, den ich von der Homepage der GEZ gemacht habe).
Seit dem versucht die GEZ Gebühren von ihm einzutreiben, zuerst hieß es, er hätte nicht gekündigt (stimmt nicht, ich habe die Abmeldung noch hier), dann hieß es plötzlich, ich müsste bestätigen, dass er nichts mit in den Haushalt eingebracht hätte (das konnte ich bestätigen, denn er hatte keinerlei Empfangsgeräte mit eingebracht). Dann hieß es, sie würden die Kündigung ab 10/12 akzeptieren (die, die sie kurz vorher noch nicht hatten). Daraufhin schrieb ich ihnen, dass ich die Abmeldung per 23.08. geschickt hätte - und jetzt kommt der absolute "Hammer".
Es kam ein Schreiben, in ihrer "FAX-Datenbank" wäre keine Abmeldung festzustellen, nun sollen wir den Zugang der Abmeldung z. B. durch einen Einschreibe-Rückschein belegen. Vielleicht sollten die Mitarbeiter der GEZ sich mal über den Inhalt ihrer firmeneigenen Homepage kundig machen. Hier steht klipp und klar, die Kündigung ist per Fax auf die angegebene Nummer möglich. Sollte ich nun - als Teilnehmer - dafür verantwortlich sein, ob die GEZ ihre Daten im Griff hat (was sie eindeutig nicht haben).
Wie gesagt, es ist unglaublich, dafür gehen also unsere Rundfunkgebühren drauf, dass sich die Mitarbeiter der GEZ ihre Existenzberechtigung durch das Verfassen von vielen, vielen unnötigen Briefen (ich weiß natürlich, selbst die werden nicht selbst verfasst, sondern automatisch erstellt) erschaffen, auch wenn es komplett ohne Sinn und Verstand ist.
Ich finde, es ist absolut peinlich und die Verantwortlichen der GEZ sollten sich in Grund und Boden schämen, dass sie es nötig haben, sich noch nicht mal an ihre eigenen Vorgaben zu halten. Und so was wird durch einen Rundfunkstaatsvertrag auch noch gefördert und geschützt.
Wer schützt mich als Verbraucher eigentlich vor solch sinnloser Zeitverschwendung, die mir seitens der GEZ aufgezwungen wird? M. E. wird es Zeit, dass ich für die Zeit, die ich für die Erwiderung dieser sinnlosen Korrespondenz aufwenden muss, eine Aufwandsentschädigung in Rechnung stelle.
Gibt es einen Passus bei der GEZ, der sie vor Schadensersatzansprüchen, aufgrund von unangemessenem Zeitaufwand um ihren unangebrachten Forderungen entgegenzutreten, schützt?