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Antwort zu folgender Beschwerde

Seit einigen Monaten kaufte ich beim REWE-Markt Stoll oHG in Zirndorf 1 x monatlich 20 - 30 REWE-Geschenkkarten im Wert von je 40,00 € für unsere Mitarbeiter. Das Kassenpersonal dort ist offenbar schlecht geschult, konnte immer nur 2 Geschenkkarten eingeben, weil 100,-- € Eingabewert nicht überschritten werden dürfen. Das gab natürlich immer richtig Stau an der Kasse, was auch mir selber peinlich war.

Besserung trat ein, als ein stellvertretender Marktleiter eingriff und mit einem "Schlüsseldreh" bis zu 12 Geschenkkarten einzeln, ohne Zwischenzahlung eingeben konnte (bis zu 500€).

Ich fragte ihn, ob ich die Geschenkkarten künftig telefonisch vorbestellen könnte, um den unnötigen Kassenstau und auch Wartezeiten für mich zu erübrigen. Er sagte zu (leider weiß ich seinen Namen nicht, es gibt aber soweit ich weiß nur 2 Stellvertreter von Herrn S) und im November 2012 machten wir es so. Ich rief an, bestellte, bezahlte am nächsten Tag im Büro und nahm die Geschenkkarten mit - ein Zeitaufwand für beide Seiten von 3 Minuten. Perfekt!

Am Donnerstag, 6. Dez. 2012 wollte ich wieder telefonisch 28 Geschenkkarten je 40 € bestellen. Frau S. war am Telefon und wusste nicht, wie sie das machen sollte. Herr S. kam ins Büro (ich hörte ihn deutlich im Hintergrund) und sagte (in hörbar genervten Ton), sinngemäß, dass das nicht gehe. Frau S. wollte mir dann erklären, weshalb das nicht ginge und war dabei sehr freundlich, aber hilflos. Ihr Mann kam dann noch einmal ins Büro, sie sprach ihn noch einmal an, er antwortete wieder, für mich gut hörbar, ziemlich genervt, ablehnend. Frau S. sagte dann schließlich, dass ich die Karten wie gewünscht am Montag früh bei ihr abholen könne, Sie kümmere sich darum, ich solle nach ihr fragen.

Heute früh war Frau S. nicht da, aber ihr Mann. Nach einiger Wartezeit, in der er (ich stand vor seiner offenen Bürotüre) mit mehreren Mitarbeitern über alles mögliche geschimpft und dabei Stimmen nachgeäfft hatte (er schien mir, wie bereits am Dommerstag, schlecht gelaunt), konnte ich mein Anliegen vorbringen. Er nahm die "ungeladenen" Karten und wollte damit zur Kasse zu gehen, um sie einzugeben. Auf meine Frage, weshalb das nicht bereits erledigt sei, ich hatte doch vorab bestellt, sagte er mir, das sei nicht möglich - und der Mitarbeiter, der das im Vormonat erledigt hatte, bekäme eine Abmahnung, weil er es gemacht hatte. Ich fragte ihn, ob das sein Ernst sei, einen Mitarbeiter, der im Interesse der Kunden handelte und Initiative zeigte, abzumahnen? Er sagte, sei das unbedingt nötig, denn sonst würde er seine eigene Entlassung riskieren (?) wenn die Revision käme.

Ich sagte daraufhin, dass ich unter diesen Gesichtspunkten die Gutscheine bei ihm nicht mehr kaufen möchte, woraufhin er mir zurief: "Gut, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und möchte sie hier nicht mehr sehen" Ich fragte ihn, ob er mir damit Hausverbot erteilt habe und er antwortete: "Wenn Sie das so verstehen wollen - ja".

Ich hoffe, dass dem angesprochen Mitarbeiter des Herrn S. wegen seiner initiativen, kundenfreundlichen Entscheidung keine Nachteile entstehen.

Die Gutscheine habe ich nun bei einem anderen Anbieter gekauft.

Auch beim wiederholten Durchlesen, glaube ich eine sachliche, so gut wie möglich emotionslose Kritik formuliert zu haben, die den tatsächlichen Ablauf ehrlich wiedergibt. Ob Herr S. immer so ist oder am Donnerstag und heute nur schlecht gelaunt war kann ich nicht beurteilen.

An das erteilte Hausverbot werde ich mich natürlich halten.

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