Ich bewarb mich Anfang Dezember für eine Arbeitsstelle in Berlin als Sicherheitsmitarbeiter. Ich bekam sehr schnell ein Termin zum Vorstellungsgespräch am 7.12., wo ich auch hinfuhr und mir angeboten wurde, am 17.12 den Arbeitsvertrag zu unterschreiben, Vollzeit und unbefristet. An dem Tag war der Arbeitsvertrag jedoch noch nicht vollständig fertig, so dass ich noch am selben Tag wieder nach Hause fuhr und auf Nachricht wartete, die auch nächsten Tag eintraf.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich mit dem wenigen Geld was man als ALG2 Empfänger übrig hat, schon 2 Fahrten vorgestreckt, und eine bitte des Arbeitgebers zum 19. den fertigen Vertrag zu unterschreiben musste ich schon absagen, da es mir nicht mehr möglich war, aufgrund der Kosten die ich diesen Monat nicht mehr tragen konnte. Bis zum heutigen Tag habe ich auch die Erstattung vom 7.12 noch nicht bekommen. Es wurde mir angeboten den Arbeitsvertrag auf den 2.1.2013 zu schreiben, und das ich an diesem Tage morgens um 8 Uhr da sein solle um dann zu unterschreiben, was ich auch erst mal zusagte, bis dann gestern am 22.12 ein beschied Vom Jobcenter Lüchow-Dannenberg ankam, der mir meine Leistung ab sofort einstellte.
Nun stehe ich da ohne Geld, weil ich mich bemühte eine Arbeit zu finden und es wird mir nicht möglich sein, am 2.1.2013 den Vertrag zu unterschreiben, wie soll man da die Fahrt zum Termin bezahlen? Die nötige Monatskarte für den Bus/ die Bahn die gut 80€ kostet von was soll man Essen/Trinken, von was die ersten Tage eine bleibe Bezahlen bis der Antrag für eine begrenzte Doppelte Haushaltsführung durch ist? das die sofortige Einstellung der Leistung nicht Rechtens ist, ist mir bekannt und wird auch von meiner Seite nicht ohne Reaktion bleiben. Das Jobcenter wird sich darauf einstellen können in Schadenersatzpflicht genommen zu werden, auch alle Kosten durch nicht fristgerechter Zahlung wie Miete, Strom, Gas ect werde ich einfordern. Des weiteren werde ich den Fall öffentlich machen, wo ich nur kann um zu zeigen wie sehr dem Jobcenter daran gelegen ist das Leute aus Langjähriger Arbeitslosigkeit wieder in Arbeit kommen.
Solche Leute müssten selbst die sein, die dort im Wartezimmer sitzen!