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Antwort zu folgender Beschwerde

29.05.2013: Die Couch, welche im Segmüller in Weiterstadt gekauft wurde, wird geliefert. Beim Aufbau wird von einem Speditionsmitarbeiter darauf hingewiesen, dass die Couch einen zu geringen Abstand zur Heizung besitzt und bei deren Betrieb in der kalten Jahreszeit Schaden nehmen wird. Wir sollen uns bei Segmüller erkundigen, ob eine Rücknahme / Austausch gegen z. B. ein kleineres Möbel möglich ist. Ebenso entdecken wir weitere Mängel (Fadenfehler an einer Stelle, nicht gleichmäßige Ausarbeitung der Polsterung an ein paar Stellen). Wir rufen den Segmüller-Kundenservice am gleichen Tag der Lieferung an und schildern unseren Wunsch, das Möbelstück wegen der diversen Gründe gegen ein anderes Sofa von Segmüller auszutauschen, selbstverständlich im Wissen über die auf uns zukommenden Mehr-Kosten auf Basis der AGB der Firma Segmüller. Uns wird mitgeteilt, dass ein Herr B. uns am gleichen Tag oder sonst bis spätestens Freitag, 31.05.2013 diesbezüglich zurückrufen wird. Am 31.05.2013 erfolgte kein Anruf mehr von Herrn B.

03.06.2013: Herr B. ruft uns Vormittags an und ist verwundert, dass es sich bei unserem Fall um ein Polstermöbel handelt, da er nur für Küchen zuständig sei. Er teilt weiter mit, dass ein Kollege namens Herr S. (06150/1845137) uns noch am gleichen Tag zurückrufen wird. Herr S. meldet sich den restlichen Tag nicht mehr.

04.06.2013: Nachdem wir bis ca. 13:30 gewartet haben, probieren wir Herrn S. unter der genannten Nummer 06150/1845137 zu erreichen, ohne Erfolg. Bei einem weiteren Anruf beim Segmüller-Kundenservice unter 06150/1360 wird uns schließlich mitgeteilt, dass ein Herr H. unter der 0821/60061496 nun für unseren Fall zuständig sei. Wir rufen die mitgeteilte Nummer an und werden ca. 14:00 Uhr nach Schilderung unseres Anliegens (Couch zu groß, Mängel bei der Verarbeitung) an eine Frau M. weitergeleitet, der wir erneut unseren Fall schildern sollen. Frau M. teilt uns mit genervter Stimme mit, dass unser Fall schon geprüft wurde und die Firma Segmüller kein Interesse hat, die Couch zurückzunehmen, auf Grund unserer beauftragten Individualisierungen. Dies hätte man uns auch in einem Brief mitgeteilt, der auf dem Weg zu uns sei. Auf unsere Frage hin, ob es gar keinen Handlungsspielraum im Hinblick auf einen Gutschein in Höhe des verbleibenden Warenwerts gibt oder eine andere Einigung gibt, wird von Frau M. wieder mit genervtem Tonfall erwidert, dass sie uns nicht helfen kann und wir uns damit abfinden sollen.

Wir sind uns natürlich bewusst, dass ein Entgegenkommen der Firma Segmüller im Rahmen einer Rücknahme der gekauften Couch mit unserem Ziel dafür andere Möbel bei der Firma Segmüller zu erwerben auf reiner Kulanz basieren würde. Aber gerade weil wir von Anfang an eingeräumt haben, andere Möbel bei der Firma Segmüller vom verbleibenden Warenwert der Couch erwerben zu wollen, sind wir jetzt sehr enttäuscht, dass daran anscheinend gar kein Interesse besteht.

Wir haben von Anfang an mit offenen Karten gespielt und keinerlei utopischen Kulanz-Vorstellungen geäußert. Wir wären gerne nochmal in den Segmüller-Einrichtungshäusern einkaufen gegangen. Aber wir werden trotzdem behandelt, als hätten wir ein unlauteres Angebot gemacht. Und als wäre unsere Kaufkraft für die Firma Segmüller nicht mehr relevant.

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