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Antwort zu folgender Beschwerde

Mitte Mai kaufte ich in der Galeria Kaufhof einen teuren Schmuckgegenstand, Wert 1000€+

Beim Kauf wurde mir das Echtheitszertifikat für die Diamanten und das Schmuckstück gesamt nicht ausgehändigt. Das wurde wohl vergessen oder was auch immer. Was dies über die Servicequalität aussagt darf sich jeder selbst denken, schließlich ist dieses Papier wichtig und ein Bestandteil des Kaufvertrages. Sozusagen die Garantie, dass mir echte Edelmetalle und Edelsteine verkauft wurden. Ohne Aushändigung könnte man es u. U. ja auch so verstehen, dass ich für diesen Preis gar kein Edelmetall, sondern Kupfer erwerben wollte und damit einverstanden war.

Am darauffolgenden Tag betrat ich die Galeria und bat darum, mir einen Bonnachdruck (Kopie des original Kaufbeleges) zu erstellen. Eigentlich an sich doch kein Problem?
Außerdem hatte ich noch ein zweites Anliegen zu regeln, bei dem ich eine in Auftrag gegebene Ware abholen wollte. Die Verkäuferin sagte, das wäre alles machbar, sie riefe nur den Chef. Der Chef kommt, ich erkläre mein Anliegen und darauf bezichtigt er mich prompt mehrfach einer Straftat. Ich frage erstaunt nach, was das eben für eine Aussage gewesen sei. Er wiederholt dies und fordert mich auf den Laden zu verlassen oder er riefe die Polizei. Ich bestehe auf das zurufen der Polizei. Er macht ein Gesicht mit dem er mir wohl drohen möchte, hoch und runter, er lässt mich vom Sicherheitspersonal entfernen, ich habe hier drinnen nichts verloren, es interessiert ihn nicht welches Anliegen ich habe, meine Ware schickt man mir zu. Schließlich bestehe ich auf das mitnehmen der bestellten Ware und auf eine Notierung des Anliegens für spätere Klärung. Dessen weigert er sich. Ich bestehe, er gibt dem widerwillig Folge.

2 Wochen später frage ich nach meinem Diamantenpass. Die Mitarbeiterin meint sie "warte auf die Entscheidung des Chefs" und gibt mir dann Bescheid. Auf was für eine Entscheidung ist da zu warten? Mir steht dieses Papier ja schließlich zu und die Schlamperei die da begangen wurde bedarf einer Entschuldigung, und keines frechen Benehmens als bäte ich um Almosen.

Die Mitarbeiterin ruft zurück - das Papier wird mir zugeschickt. Das war Montag. 2 Tage später kein Papier im Briefkasten. Ich warte noch einen Tag, rufe dann an. "Ja, das schicken wir heute sofort los". Freitag nichts da. Samstag nichts da. Ich rufe an. Man kann sich nicht erklären, warum das noch nicht angekommen sei.

Ich warte bis Montag und rufe an. Die Mitarbeiterin am Telefon kann leider nichts sagen, sie meint, sie erklärt es ihrem Chef, ich solle kurz warten. Der Chef nimmt das Telefon "Ja ich schick dir das Ding zu" - und beendet den Anruf. Ich wundere mich über derartige Unverschämtheit. Ich rufe nochmal an. "Guten Tag, ich wollte fragen was das eben für eine Unverschämtheit war". Den wütenden Kommentar des Chefs kann ich so leider nicht mehr Wort für Wort zusammen bringen - ist ja auch egal. Er legt wieder auf. Weitere Anrufe von mir werden gar nicht entgegen genommen. Mein Papier habe ich nicht. Ich habe mich an die Hauptverwaltung in Köln gewandt und hoffe, dass man sich wenigstens dort besinnt, die begangenen Fehler zu kompensieren.

Ich weiß nicht, was schlimmer ist, die Unzulänglichkeit oder die Respektlosigkeit. Aber die Respektlosigkeit ist dann doch etwas, was ich weder hinnehme noch eine Erklärung dafür akzeptieren würde. Für Respektlosigkeit gibt es keine Erklärung. Diese Mitarbeiter gehören entlassen oder wenigtens in eine Position, in welcher sie mit Kunden keinen Kontakt haben müssen. Anders kann ich dort nicht mehr Kunde sein.

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