Es ist zwar nun schon gute 2 Jahre her, aber wir erinnern uns nach wie vor mit Grausen an diese "Behandlung" durch die Lufthansa:
Beim Antritt unseres Rückflugs aus London nach einem herrlichen Städtetrip mussten wir aufgrund des großen Andrangs längere Zeit an der Schlange des Check-In-Schalters warten. Es war nur 1 solcher Schalter geöffnet!
Die Flüge waren lange vorher gebucht, bezahlt, usw. also alles in Ordnung sollte man meinen - aber weit gefehlt.!
Als wir endlich an der Reihe waren, wurden wir unfreundlich an einen anderen Schalter verwiesen - über das WARUM wurden wir dann belehrt:
Da wir (!) ja zu spät dran seien (3 Minuten über der Check-In-Zeit bei nur einem geöffneten Schalter und einer ewigen Schlange!) durften wir den Flug nicht mehr antreten, da das Gate angeblich schon geschlossen sei.
WIR WAREN ABER RECHTZEITIG DA!
Wir waren gezwungen 2 neue (!) Flugtickets für den nächsten Flug zu kaufen - zu völlig überteuerten Tarifen natürlich. "Gezwungen" schreibe ich, weil wir daheim abgeholt werden sollten - außerdem mussten wir ja auch anderntags wieder arbeiten gehen und sind leider nicht in der Lage, unseren Urlaub beliebig verlängern zu können.
Völlig verärgert, frustriert und geschockt über diese miese Abzockmasche traten wir den Heimflug an.
"Abzocke" schreibe ich, weil der Mensch am neuen Schalter es nach meiner etwas festeren Intervention doch etwas günstiger hat machen können - das war schon fast ein Gefeilsche wie auf einem Bazar.!
Als wir völlig gefrustet am Gate saßen, durften wir zudem feststellen, dass das Gate KEINESWEGS so zeitig schließt!
Es war also einfach eine willkürliche Aktion des Personals!
Da stellt sich die Frage, ob dies "lediglich" dem Frustabbau dient (in Zusammenhang mit dem Arbeitgeber?) oder gezielte Maßnahmen des Unternehmens sind, um die Einnahmesituation zu verbessern.
Zuhause angekommen, haben wir uns mehrfach (!) schriftlich an die Lufthansa gewandt, doch diese hat sich offensichtlich bewusst dagegen gesträubt, ihr eigenes Versagen einzusehen.
NOCH BESSER:
Sie hat uns nach unserem 3. erfolglosen Anschreiben, in welchem wir die Erstattung der zu Unrecht erhobenen, zusätzlichen Ticketkosten, die wir für unseren Rückflug benötigten, mitgeteilt, dass sie sich zu dem Vorgang nicht weiter äußern wollen.
DAS soll ein aktiennotiertes, international tätiges, deutsches Unternehmen sein?
Naja.
Ich hatte irgendwo gelesen, dass es aufgrund neuerer Rechtsprechung einen Anspruch auf den (Teil-?) Ersatz von nicht angetretenen Flügen gäbe, jedoch, habe ich diesen Artikel verloren (hatte ich besonders gut aufgehoben -; ) ).
:(
Da wir uns ja nicht mehr an die Lufthansa wenden dürfen, frag ich mal hier nach. Evtl. weiß da jemand was oder hat was Ähnliches erlebt/gesehen/gelesen.
Vielen Dank!
:)