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Antwort zu folgender Beschwerde

Am Samstag, den 25.05.2013, als ich in Hamburg war, habe ich mir in einem Wellensteyn Store einen Wintermantel bestellt. Die Kosten hierfür: 259,50 €. Da dieser in meiner Größe nicht im Lager war, hat der Verkäufer angeboten, mir diesen nach Köln zu verschicken (ich komme aus Köln). Ich habe den Mantel direkt bezahlt (war wahrscheinlich mein Fehler).

Eine Woche später kam der Mantel an, nur leider hat er nicht gepasst. Nach einer telefonischer Absprache mit dem Verkäufer habe ich den Mantel verpackt und in der Originalverpackung versichert an ihn zurückgeschickt (am 03.06.).

Am 05.06. sah ich plötzlich in der DHL-Sendungsverfolgung, dass die Annahme des Paketes verweigert wurde. Daraufhin habe ich sofort den Verkäufer angerufen und gefragt, warum er die Annahme verweigert hat. Da sagte er mir: das Paket war leer angekommen. Ich dachte mir einfach nur: das gibt es doch nicht, wie kann denn so was passieren? Er meinte, das Paket war so leicht, dass er den Postboten direkt darauf aufmerksam gemacht hat. Es war angeblich eine Seite aufgeschnitten und sie haben mit dem Postboten reingeschaut und im Paket war nichts drin. Dazu muss ich sagen, dass ich ein Einlieferungsbeleg mit einem Gewicht von 2,6 kg bekommen habe.

Am 07.06.2013 kam das leere Paket bei mir an. Es war zugeklebt und definitiv ohne Inhalt. Ich habe es in diesem Zustand direkt in die Postfiliale gebracht, eine Schadensanzeige ausgefüllt und um alles weitere sollte sich die Deutsche Post kümmern.

Das erste Mal habe ich nach einer Woche nachgefragt (telefonisch), ob die Unterlagen nun eingegangen sind. Da hieß es: Wir haben leider noch nichts erhalten. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass man die zuständige Abteilung nur per Email kontaktieren kann. Telefonisch kriegt man nur die sogenannten Call Center Mitarbeiter, die einen nur vertrösten. Auf der DHL Homepage heißt es: die Bearbeitung der Schadenanzeige kann bis zu zwei Wochen dauern. Nach zwei Wochen habe ich die DHL regelmäßig angeschrieben und bei den zig Emails, die ich geschrieben habe, kam nur eine Antwort: Ihr Anliegen wurde an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Echt ein Witz!

Nach 5,5 Wochen dann ein Schreiben per Post, kurz und knapp: der Schaden wurde nicht durch DHL verursacht. Durch wen denn sonst?

Ich habe mittlerweile vor knapp zwei Wochen einen Widerspruch eingelegt (per Einschreiben) und der DHL eine Frist von zwei Wochen gesetzt. Heute sind die zwei Wochen um und sie halten es wohl nicht für angemessen, sich um diesen Fall zu kümmern. Es gibt mit Sicherheit Leute, die sich schnell abspeisen lassen und nicht um ihr Geld kämpfen, aber ich sehe es nicht ein, mich bei einem versicherten Versand so an der Nase rumführen zu lassen. Es ist doch offensichtlich, dass der Inhalt während der Beförderung gestohlen wurde. Ohne Anwalt geht hier scheinbar nichts.

Zusätzlich habe ich eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet.

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