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Antwort zu folgender Beschwerde

Es ist nicht neu, wird seit einiger Zeit leider aber immer schlimmer: Verschimmeltes und verfaultes Obst und Gemüse ist, statt entsorgt, zu reduzierten Preisen als Lebensmittel zum Verkauf vorzufinden. Bereits einige Male habe ich das Personal auf diesen Missstand aufmerksam gemacht.

Auf die heutige Bitte meiner Partnerin und einer Wenigkeit um Entsorgung kam die lapidare Antwort, es müsse jeder selber wissen, ob er es kaufen will oder nicht. Also sei es - das interpretiere ich so - ganz okay, Gammelobst zum Verkauf anzubieten.
Es reicht eine einzige Lebensmittelvergiftung für einen Medien-Skandal, und diese Verkäuferinnen antworten derart dreist. Für einen Restaurantbesitzer ist sowas schnell ein großes Problem.

Wir haben nun das Gesundheitsamt um Rat gebeten und machen bei Gelegenheit Fotos von den Dauerzuständen in diesem Laden. An die GF wenden wir uns nicht, denn die Angestellten spiegeln letztlich nur deren Politik wider.

Mit regionaler Presse und regionalem Fernsehen haben wir schon erfolgreich zusammen gearbeitet, und im Sommerloch kann Überraschendes passieren.

Es geht mir nicht nur darum, dass WIR aus Versehen das Giftzeug kaufen und dann weg schmeißen müssen, sondern a) um das Prinzip, vorsätzlich für wertloses bis schädliches Zeug Geld haben zu wollen (in meinen Augen Betrugsversuch) und b) auch um die Sorge für Mitmenschen, die nicht mehr gut sehen und aus Versehen das Zeug essen (mindestens fahrlässige bis vorsätzliche Körperverletzung?).

Wer weiß, wie viele Renter oder Sehbehinderte hier schon wegen Schimmelvergiftung beim Arzt gelandet sind. Es kommt ja eines zum anderen.

Es ist an der Zeit, auch allem in diesem Land, Zivilcourage zur Normalität zu erheben, statt der allgemeinen LMAA-Stimmung Vorrang einzuräumen.

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