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Antwort zu folgender Beschwerde

Ich bin im Januar mit einem Zug der Deutschen Bahn von Düsseldorf nach Oberhausen gefahren. Im Zug wurde ich von einer Schaffnerin kontrolliert. Ich wurde aufgefordert mein Ticket vorzuzeigen und einen Ausweis zur Legitimation. Bis hier hin alles normal. Dann wurde ich nach meiner Anschrift gefragt. Ich teilte der Dame mit, dass ich nicht bereit und auch nicht verpflichtet bin meine persönlichen Daten herauszugeben.

Darauf hin verschwand mein Reisepass und mein Semesterticket in Ihrer Brusttasche. Ich fragte Sie, ob mein Ticket ungültig sei. Sie antwortete mir, dass mein Ticket zwar gültig sei, aber sie müsse eingeschweißte Tickets einziehen. Ich forderte sie auf, mir mein gültiges Semesterticket und meinen Pass unverzüglich auszuhändigen. Dies verweigerte sie. Worauf ich Sie nochmals aufforderte mein Eigentum auszuhändigen oder die Polizei zu rufen. Der Aufforderung die Polizei zu rufen, kam Sie nach.

Wir stiegen in Duisburg aus. Kurz nach dem Eintreffen am Bahnsteig kamen drei Bahnpolizisten zum Bahnsteig. Meine persönlichen Daten wurden von den Beamten aufgenommen und an die Schaffnerin ohne meine Einwilligung weiter gegeben. Die Polizisten wussten mit der Situation nicht so recht umzugehen, den Fall hatten sie auch noch nicht. Der eine Beamte bot eine Schere an, um die Verschweißung auf zu schneiden. Dies wurde von der Schaffnerin jedoch abgelehnt, da sie ja jetzt schon aus den Zug ausgestiegen sei und Sie dies ja nicht ohne triftigen Grund dürfe. Sie müsse jetzt auf jeden Fall ein 40 € Ticket ausstellen. Trotz langer Diskussion und skeptischen Beamten gaben Sie der Schaffnerin nach. Ich bekam lediglich meinen Reisepass wieder ausgehändigt und ein Schwarzfahrer Ticket.

Nach dem Vorfall habe ich mich mit dem ASTA meiner Uni in Verbindung gesetzt und nachgefragt, ob es einen Hinweis gibt, dass man sein Semesterticket nicht einschweißen darf. Gab es nicht. Seit meiner Anfrage wurde dies geändert. Jetzt gibt es diesen Hinweis.

Es folgte ein langwieriger Schriftverkehr mit der Deutschen Bahn, in dem die Bahn es nicht geschafft hat mir mitzuteilen, auf welcher Rechtsgrundlage sie berechtigt ist, mein Eigentum einzuziehen. Das Semesterticket ist mein Eigentum, und kein ungültiger Fahrausweis, den man einziehen dürfte. Es gibt auch keinen Vertrag zwischen mir und der DB, in dem ich mich mit dem Einzug von gültigen, eingeschweißten Semestertickets einverstanden erkläre. Das einzige was die Deutsche Bahn bis heute hinbekommen hat, ist es Ihre Forderungen immer weiter zu erhöhen, so dass Sie jetzt ein Inkasso Unternehmen beauftragt hat Ihre stetig neuen Forderungen einzuziehen.

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