Ende Juni verschickte ich ein Paket 2 kg nach Spanien. Lt. Sendungsverfolgung konnte das Paket 10 Tage später nicht zugestellt werden, eine Benachrichtigung darüber wurde beim Empfänger nicht hinterlassen. 16 Tage später konnte das Paket lt. Sendungsverfolgung erfolgreich zugestellt werden. Dem war aber nicht so. Auf meine Nachfrage zum Verbleib der Sendung und Anforderung einer Kopie der Unterschrift bzw. Daten zum Empfänger bekam ich keine Antwort. Ich war der Meinung, dass es sich nur noch um einen Diebstahl handeln könne und ich das Paket nie mehr wieder sehen würde. Ich stellte daraufhin einen Nachforschungsantrag. Während 13 Tagen des Wartens auf eine Rückmeldung zu dem Antrag sendete ich zwei eMails, um zum Stand der Dinge Auskunft zu erhalten - jedoch ohne Rückmeldung. Am 13. Tag wurde mir ein Formular zugeschickt, auf dem ich weitere Angaben zur Sendung machen sollte. Überraschenderweise kam das Paket einen weiteren Tag später zurück, mit der Aufforderung ein Rücksendeentgelt in Höhe von 11,90 EUR zu bezahlen.
Ich fordere nun, mir die entstandenen Auslagen für die Nichterfüllung meines Zustellauftrags (Porto 14,90 EUR + Rücksendeentgelt 11,90 EUR) zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr (Telefongebühren, Arbeitszeit) von 100 EUR zu erstatten. Ich habe einen guten Grund, anzunehmen, dass es keinen Zustellversuch gab, da es sich beim Empfänger um eine Firma mit mehreren Angestellten handelt. Es ist deshalb ausgeschlossen, dass niemand das Paket annehmen konnte.
Zudem bitte ich die zuständigen Stellen, im Fall einer Rücksendung eine Irreführung der Kunden durch Informationen wie `Sendung erfolgreich zugestellt`zu unterlassen und stattdessen über die Rücksendung zu informieren.