„Qualität ist unsere Stärke“ wird auf den Webseiten der Höffner Möbelgesellschaft GmbH & Co. KG mehrfach betont. Leider kann ich dieser Aussage in keiner Weise zustimmen.
Am 30.06.2012 habe ich in der Filiale in Erfurt eine Badmöbelgarnitur der Marke Pelipal erworben. Diese wurde mir am 30.10.2012 geliefert. Bereits einen Monat später musste ich feststellen, dass sich die Lampe des Badspiegels ablöst. Nach Rücksprache mit Höffner wurde der Wechsel des Spiegelschrankelements anstandslos veranlasst. Wir befanden uns ja zu diesem Zeitpunkt noch innerhalb der Beweislastumkehr.
Im Juni des Jahres 2013 mussten wir leider einen erneuten Mangel an der Badmöbelgarnitur von Pelipal, einem Unternehmen, das ebenfalls mit „Produktqualität auf höchstem Niveau“ wirbt, feststellen. Der Korpus des Hochschrankes quillt auf. Die Filiale Erfurt wurde erneut informiert und leitete einen Besuch eines Servicemitarbeiters in die Wege. Dieser begutachtete den Mangel und entdeckte ferner, dass auch die Schranktür desselbigen an der Ecke beginnt aufzuquillen.
Gemäß dem Servicemitarbeiter konnte jedoch subjektiv kein Material- oder Verarbeitungsfehler festgestellt werden. Ungeachtet dessen bot er an, die Bilder durch Höffner an den Hersteller weiterzuleiten und diesen eine Entscheidung herbeiführen zu lassen. Nach 2-monatiger Wartezeit, in der durch Höffner lediglich nach telefonischer Nachfrage mitgeteilt wurde, dass durch den Hersteller noch keine Antwort erfolgt sei, ging uns mit Schreiben vom 08.08.2013 eine Ablehnung der Behebung des Mangels zu.
Begründet wird diese dadurch, dass es sich wohl nicht um einen Material- und Verarbeitungsfehler handele, vielmehr werden Gebrauchs- und Verschleißerscheinungen, Eigenverschulden und äußere Einwirkungen unterstellt. Man stützt sich natürlich jetzt auf die Beweislastumkehr und weißt somit jegliche Verantwortung von sich. Auch der Hersteller kann selbstverständlich keinen Mangel in einem quillenden Badschrank sehen.
Aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bot Höffner die kostenfreie Anlieferung und den Einbau des Korpus, wenn wir diesen erneut kostenpflichtig bestellen. Eine Aussage, die nach meiner Auffassung lediglich als höhnisch betrachtet werden kann.
Meines Erachtens machen es sich beide Unternehmen im vorliegenden Sachverhalt sehr einfach. Neben dem Ärgernis darüber, dass hoch qualitativ angepriesene Möbel, deren Qualität sich bisher nur im Preis wiederspiegelt, bereits nach kurzer Zeit erhebliche Mängel aufweisen, gesellt sich der Verdruss über die Handhabung solcher Sachverhalte seitens Pelipal und Höffner dazu. Weder vom Hersteller noch von Höffner als Vertragspartner ist der Wille eines zufriedenstellenden Kundenservices wahrzunehmen.
Eine schriftliche Beschwerde in der obigen Form erreichte Höffner im August 2013. Bisher keine Reaktion.
Zu allem Übel ist jetzt auch die gewechselte Badlampe erneut defekt und verwandelt das Bad in psychedelische Diskoatmosphäre.