Wir haben uns am 17.08.2013! ein Designer Sofa beim segmüller in Parsdorf gekauft. Da wir gerade bauen, konnten wir leider den genauen Liefertermin nicht bestimmen. Um auf der sicheren Seite zu sein, gaben wir als Liefertermin die KW 04/2014 an. Der Verkäufer teilte uns außerdem mit, dass das Sofa eine Lieferzeit von ca. 6-8 Wochen habe und wir es evtl. auch schon früher abrufen könnten.
19.09.2013: wir rufen beim segmüller in der Auftragsbearbeitung an, wir möchten das Sofa zwei Wochen früher geliefert bekommen, da die Wohnung bereits im November fertig ist. Kein Problem, wie auch schriftlich mitgeteilt wurde.
Vom 20.11.2013 bis heute: nach mehrmaliger Nachfrage, ob der Liefertermin auch eingehalten werden kann (wir haben in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen gemacht), haben wir folgende Antworten von unterschiedlichen Kundenberatern erhalten (vom pampigen, genervten Ton bis extrem unfreundlich):
- Ja, kein Problem, das Sofa wird selbstverständlich in der KW 02 ausgeliefert.
- Wir haben nur eine Bestätigung zur Auslieferung KW 04.
- Der Hersteller hat über Weihnachten zu, die Auslieferung kann also frühestens in der KW 03 erfolgen.
- Ihr Sofa wurde schon im Oktober 2013 angeliefert, wurde aber zwischenzeitlich anderweitig verkauft, da ja der Liefertermin erst im neuen Jahr ist.
- Ihr Sofa ist bereits bei der Spedition (Anruf vom 16.12.2013), es kann aber wegen Weihnachten erst später zugestellt werden.
- Der Hersteller hat Lieferschwierigkeiten, die Lieferung verzögert sich um ca. 2 Wochen.
Perfekt wäre es natürlich gewesen, wenn wir zum Einzug VOR Weihnachten bereits das neue Sofa hätten, aber von diesem Wunsch sind wir bereits abgerückt. Auf die Anfrage, ob ggf. ein Liefertermin vor Weihnachten noch möglich wäre, kamen wieder oben genannte Antworten.
Mal ganz ehrlich, liebe Geschäftsführung der Firma segmüller, wenn Sie an unserer Stelle wären, was würden Sie tun? Nur zum Verständnis, das Sofa ist nicht billig und wir haben bereits mehr als die Hälfte angezahlt. Eine Antwort, WANN das Sofa nun geliefert wird und eine Entschuldigung für das Chaos, wäre angebracht.
Und nun zum letzten Punkt: eine Schulung im Bezug auf Kundenfreundlichkeit würde wahrscheinlich keinem ihrer Mitarbeitern schaden, denn wenn in Deutschland jede Firma ihre Kunden zu behandeln würde, wäre Deutschland wahrscheinlich Pleite. Es gab noch keinen Einkauf von uns in Parsdorf, bei dem wir höflich und freundlich bedient wurden. Wir arbeiten Selber im Dienstleistungssektor und sind normalerweise sehr umgängliche Menschen. Eigentlich sind wir ja selber schuld, keiner hat uns gezwungen, beim segmüller zu kaufen.