Wir erwarteten ein Gefropaket. Da lt. der Sendungsnachverfolgung die Anlieferung anstand, verschoben wir Besorgungen und blieben zu Hause. Das (laute) Türsignal hören wir immer. Beim Müllherunterbringen am Nachmittag lag dann die Benachrichtigungskarte-offensichtlich durch den Türschlitz der Haustür gepeffert-im Dreck des Hausflures. Zur Abholung musste man mit der Straßenbahn bis zum Postschalter Münsterstraße fahren. Die Dame an der Ausgabe bestärkte meine Beschwerde und äußerte, dass sie solche Beschwerden oft höre, ergänzt wurde das durch Schalterkunden hinter mir, die eigene Negativerfahrungen nannten. Wir waren immer bedacht, bei einer Sendungserwartung durch Nachverfolgung zu Hause zu sein und wir kommen in der Regel auch den Boten im Treppenhaus entgegen. Nachdem wir bei DHL und bei der Lieferfirma Beschwerde einlegten, sah ich eine Gegendarstellung des Zulieferboten, zugesand von der Lieferfirma, bei der mir wirklich die Spucke wegblieb: "Laut Zusteller wurde beim Kunden mehrmals geklingelt, aber niemand hat die Tür aufgemacht. Es wurde auch versucht beim Nachbarn die Sendung zuzustellen aber leider erfolglos.Nach Aussage des Zusteller ist der Kunde jedes mal auch Zuhause schwer erreichbar. Der Zusteller wurde belehrt und wird die Benachrichtigungskarten in Zukunft mit der Briefpost schicken, wenn es nicht möglich ist an die Briefkästen im Haus dran zu kommen. "
Diese Darstellung war-in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns immer bemühen, eine angekündigte Lieferung annehmen zu können-an Unwahrheit, Unverschämtheit wirklich nicht mehr zu übertreffen